Sonntag, Juni 27, 2010

DG170 - Das Klohörspiel

Fast möchte ich sagen, daß die Produktion dieser Folge interessanter ist, als die Folge selbst. Inhaltlich geht es darum, wo man am besten ein Hörspiel geniessen kann. Die Umstände unter denen Folge 170 entstanden ist waren allerdings weniger genussvoll.

2 Systemabstürze, die eine komplette Arbeitsstunde auf dem Gewissen hatten, lauschigwarme Temperaturen, feuchtfröhliche Wasserspiele im Badezimmer zur Erzeugung von Podcastsounds und nicht zuletzt der Ausfall des 12 Uhr Kirchengeläutes, der dann aber trotzdem durch eine andere akustische Berieselung ersetzt wurde. Danke an die Kirche von Gegenüber.

Direktdownload dieser Folge: Duebels_Geistesblitz170.mp3

Kommentare zu dieser Folge bitte in den Commentbereich auf www.duebelsgeistesblitz.de, oder per Email direkt an Geistesblitz@helimail.de. In diesem Podcast verwandte Musik und Sounds stammen von jpmusic, MAGIX und hoerspielbox.de. Aufgenommen wurde mit Samplitude 9 SE.

Samstag, Juni 26, 2010

"Ein weiteres, perfektes Interview"

Ziemlich dreist habe ich dem armen Moderator Marcus Richter des Berliner Senders Radio Fritz heute Abend seinen obligatorischen Schlusssatz geklaut. Ich hoffe, er verzeiht es mir.

Die Gelegenheit hierzu ergab sich heute gegen 19:45 Uhr. Zwischen zwei lecker gegrillten Bratwürstchen im Garten meiner Eltern, verzog ich mich kurz in eine ruhige Ecke und stellte mich dort den Fragen der Trackback-Show. Die komplette Sendung kann man sich auf http://trackback.fritz.de anhören. Bei Minute 36 gehts los.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Marcus Richter. Hat mir großen Spaß gemacht und falls ihr von Radio Fritz mal wieder 5 Minuten zu füllen habt, dürft Ihr gerne nochmal anrufen. :-)

Dienstag, Juni 22, 2010

CD oder Download?

Die Hörspiel 2010“ ist vorbei. Mein Fazit: Ein absolut gelungener Tag. Es hat Spaß gemacht, den Profis bei der Arbeit zuzusehen, aus den Talkrunden interessante „Hinter den Kulissen“-Infos zu erfahren und beim herumstöbern in der Messehalle eigentlich überall mehr oder weniger schnell erkennbaren Prominenten über den Weg zu laufen. Mehr will ich eigentlich an dieser Stelle auch gar nicht über die Messe berichten. Lauschbares Material wird aber sicherlich in den nächsten Tagen im offiziellen Podcast zur Hörspiel 2010 und im Podcast „Ohrenblicke“ zu hören sein. Ich will mich hier mit einer ganz anderen Frage beschäftigen, die mich seit dem letzten Wochenende wurmt.

Auslöser dieser Frage war eine Gesprächsrunde, in der das Thema auf die von mir sehr geschätze Hörbuchserie „Darkside Park“ kam. Einer der Macher dieser Reihe bemängelte dabei den derzeitigen Kampfpreis von von 0,99 € bzw. 1,99 € für die erste Staffel in den einschlägig bekannten Downloadportalen. Sein Argumentation lautete, daß ein Download ja eigentlich „Nichts“ sei. Man müsse so ein Produkt in der Hand halten, es anschauen, fühlen und in ein Regal stellen können.


Natürlich ist klar, daß er als Macher lieber ein Produkt für 19,99 € (Box mit 6 CDs) als eines für 0,99 € (Audible Download) über den Ladentisch bzw. die Datenleitung gehen sieht. Egoistisch wie ich bin, denke ich einfach nur an mich, stelle die Frage: „CD oder Download?“ und muss zugeben, daß die Antwort keine leichte ist.


Nehmen wir als Beispiel mal eine aktuelle Folge der Hörspielserie Gabriel Burns. Im Onlineversandhaus Amazon hätte ich dort die Wahl zwischen dem Kauf einer CD für 8,99 € oder dem Download für 4,82 €. Vor nicht allzu langer Zeit gehörte ich auch noch zu denen, die 100% die Auffassung vertraten, daß ein Download „Nichts“ ist. Noch dazu, wo ich ja ohnehin von einer unschönen Sache abgeschreckt wurde, die dann aber gottlob doch ein gutes Ende nahm. Irgendwann dachte ich dann aber mal genauer darüber nach, was eigentlich mit einer CD passiert, die ich käuflich erwerbe: Zuerst rippe ich den Inhalt auf meine Festplatte, dann tagge ich die Dateien (oder kontrolliere zumindest das automatische Tagging) und stelle dann die CD ins Regal. Warum also nicht gleich für deutlich günstigeres Geld einen Download erwerben, der noch dazu sofortiges Hörvergnügen verspricht, ohne auf den Paketboten zu warten?


Tja, warum eigentlich nicht? Vielleicht, weil es doch irgendwie einen schalen Beigeschmack hat. Denn irgendwie hat man zwar 4,82 € für den Download bezahlt, bekommt dafür aber nichts anderes auf die Festplatte als das, was die bösen Jungs sich alle kostenlos aus dunklen Gewässern gefischt haben. Mal ehrlich, wenn euch jemand seine sehr umfangreiche Downloadhörspielsammlung in iTunes zeigt und erzählt, daß das alles ehrlich gekauft ist … Ja, ne, is klar.


Mittlerweile habe ich glaube ich so ziemlich alles quer durch die Bank ausprobiert. Ich besitze heruntergeladene Werke (Darkside Park), Original-CDs (Offenbarung 23) und höre auch Hörspiele über Napster (Gabriel Burns). Derzeitig gibt es ein neues Flatrateangebot unter www.simfy.de, welches gerade für iPhonenutzer interessant sein dürfte. Weitere Alternativen:

  • Den letzten Alben der Ärzte lag jeweils ein Downloadcode bei, mit dem man sich die Tracks nochmals in digitaler Form auf die Festplatte laden konnte. Somit hatte man etwas fürs Regal und trotzdem die Musik im MP3-Format.
  • Das Hörbuch von Eragon erschien aufgrund seines enormen Umfangs als MP3-CD. Das mühseelige rippen der Silberlinge entfiel hierbei.
  • Es wurde auch einmal der Versuch gemacht, Musik auf SD-Karten zu vermarkten. Vielleicht auch etwas für den Hörspielmarkt?

Tja, Möglichkeiten gibt es viele, aber welche ist die richtige? Wie hört ihr Hörspiele oder generell Musik? Sind Downloads wirklich „Nichts“ oder muss man alles auf Datenträger besitzen? Reicht eine Musikflatrate für 10 € im Monat mit der man so viel Musik hören kann wie man will, aber eigentlich nie wirklich etwas besitzt?


Eure Meinungen sind gefragt.

Mittwoch, Juni 16, 2010

Die Hörspiel 2010

Am 19.Juni findet in Hamburg die "Hörspiel 2010" statt. Laut www.diehoerspiel.de soll es sich dabei um Deutschlands größte Hörspielmesse handeln. Ob dem wirklich so ist, vermag ich nicht zu sagen, aber nachdem ich den Podcast zur Veranstaltung im letzten Jahr verfolgt und für gut befunden habe, werde ich mir das ganze dieses Jahr einmal live anschauen.

Obwohl ... warum eigentlich? Welchen Bezug habe ich zu Hörspielen? Ich habe mal ganz schwer in der hintersten Ecke meiner Erinnerungen gekramt und versucht, den Titel meines allerersten Hörspiel in Erfahrung zu bringen. Als erstes fiel mir dabei auf, daß ich schon mit einer Sache nicht ins Schema dieser Messe falle, die sich als Zielgruppe die sogenannten "Kassettenkinder" ausgesucht hat. Meine ersten Hörspiele waren alle auf Schallplatte. Nein, nicht auf Schellack. So alt bin ich auch wieder nicht. :-)

Aber zurück zu meinem ersten Hörspiel. Auch hier falle ich wieder aus dem Rahmen. TKKG? Fünf Freunde? Die 3 Fragezeichen? Fehlanzeige. Bei mir tummelten sich eher Hörspiele, die als Basis die Originaltonspuren von Filmen wie "Das schwarze Loch" oder "Tron" hatten. Weiter erinnere ich mich an einige Schallplatten der Serie "Pitje Puck".

Ich hatte damals eine Riesenaufbewahrungstasche mit gefühlten 100 Hörspielschallplatten, kann mich aber nur an die wenigsten Titel erinnern. Einer ist mir jedoch haften geblieben und ich würde glatt sagen, daß dies mein erstes Hörspiel war. Zu kaufen gibt es das Werk scheinbar wohl nicht mehr, aber YouTube sei Dank, kann man trotzdem einmal in "So frech kann nur ein Kobold sein" reinlauschen. Echten Hörspielfans fällt bei der Sprecherliste sofort der Name Jens Wawrczeck auf ... ein Drittel der 3 Fragezeichen.

Mitten in den 80´ern gab es dann noch einmal eine Phase mit Alf-Hörspielen, dann war Schluß. Bis ich vor einiger Zeit mal in ein paar neuere Hörspiele reingehört habe. Caine, Offenbarung 23, Gabriel Burns, oder aber (obwohl eigentlich streng genommen kein Hörspiel, aber trotzdem sehr empfehlenswert) Darkside Park. Wie es scheint, hat mich das Hörspiel wieder.

Und deswegen gehe ich zur Hörspiel 2010. Ganz bestimmt gibt es noch jede Menge weitere Hörspielperlen und wo könnte man die besser entdecken, als auf einer Messe, wo manche Stücke sogar mit Livemusik aufgeführt werden. Vielleicht kann man sich bei den Sprechern und Geräuschemachern ja sogar den einen oder anderen Trick abgucken, denn falls es noch niemand bemerkt hat ... ich mache ja auch "manchmal" Hörspiele. :-)

Jendenfalls bin ich kommenden Samstag in Hamburg dabei und sehr gespannt darauf, was mich dort so alles erwartet. Nur eines stimmt mich nachdenklich. Zwar hat mich das Hörspiel wieder gepackt, doch aufgrund der technischen Revolution höre ich wieder einmal keine Hörspiele auf Kassette, sondern auf meinem MP3-Player.

Ich werde wohl niemals ein Kassettenkind sein. Hoffentlich lassen sie mich überhaupt auf das Messegelände. :-)

Sonntag, Juni 13, 2010

DG169 - Pröööt

Ganz Deutschland motzt über die Vuvuzela. In der aktuellen Folge meines Podcasts mache ich mir zum einen Gedanken über alternative Nutzungsmöglichkeiten und zum anderen beschäftige ich mich damit, wie man den Klang der Fantröte unterdrücken kann.

Direktdownload dieser Folge: Duebels_Geistesblitz169.mp3

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Dienstag, Juni 08, 2010

Sperrmüll

Der 17.04.2010 war der Tag, an dem ich zum ersten Mal einen Geistesblitz vor Publikum abgefeuert habe. Das ganze geschah im Rahmen des "Berliner Podcast-Jam" und seitdem wurde ich von vielen Hörern gefragt, was zum Teufel ich denn überhaupt dort getrieben habe.

Eigentlich eine unsinnige Frage, denn was könnte ich live schon großartig anderes tun, als ich es in meinen Podcastfolgen mache: Ich erzähle Blödsinn. In diesem Fall sogar Müll, genauer gesagt "Sperrmüll".

Hier ist er nun also. Für alle "Nicht dabei Gewesenen" und "Ich war zwar da, wills aber trotzdem nochmal hören Woller" ... mein Beitrag zum Eurovision Song Con...., äh, zum 1. Berliner Podcast-Jam.

Montag, Juni 07, 2010

DG168 - Weltfrieden

In dieser Folge lüfte ich das Geheimnis, warum wir in absehbarer Zukunft keinen Weltfrieden bekommen.

Direktdownload dieser Folge: Duebels_Geistesblitz168.mp3

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