Dienstag, Juli 28, 2009

Beim Zoll

Am Flughafen wollt ich einst schnell
durchs Abfertigungsterminal.
Wegen Verdacht auf Schmuggeldrogen
wurd ich jedoch herausgezogen
und lehnte an des Zöllners Stand
mit einem Beutel in der Hand.
* * *
Der Zöllner, der Engländer war,
sprach "A nice Beutel have you da.
But can you please ihn einmal drehen?
I will von hinten ihn mal sehen."
Und zusätzlich fänd er es noch schön,
könnte er meinen Ausweis sehn.
* * *
Er kriegte ihn, gar kein Problem.
Doch meinen Beutel umzudrehen,
was englisch man mit turn benennt,
hatte ich komplett verpennt.
So wurde ich, dank diesem Stresser
zum blöden Turnbeutelvergesser.

Sonntag, Juli 26, 2009

DG138 - Das Kurparkfest

Gestern war es wieder mal soweit: Kurparkfest in Hamm. Wie jedes Jahr wird man in der Zeitung wieder den üblichen Bericht über dieses Ereignis lesen. Wie viele Besucher dort waren, wie gut oder schlecht die Bands waren, wie toll das Feuerwerk war. Dabei sind doch die vielen kleinen Geschichten drumherum viel interessanter. Und darum geht es in dieser Podcastfolge.

Direktdownload dieser Folge: Duebels_Geistesblitz138.mp3

Kommentare zu dieser Folge bitte in den Commentbereich auf www.duebelsgeistesblitz.de, oder per Email direkt an Geistesblitz@helimail.de. In diesem Podcast verwandte Musik und Sounds stammen von jpmusic, MAGIX und hoerspielbox.de. Aufgenommen wurde mit Samplitude 9 SE.

Freitag, Juli 24, 2009

Plattencover No.2

Anfang 2008 erreichte mich mal ein Stöckchen, in dem die Aufgabe gestellt wurde, ein Plattencover zu entwerfen. 1 1/2 Jahre war es nun still darum, doch wie das nun mal so ist ... Wiederholungen gibt es überall. Und als Podcaster Tobbi bei Facebook sein Plattencover präsentierte, juckte es mich auch nochmal, ein neues zu erstellen. Hier ist es also nun, das Folgewerk. Und falls sonst noch jemand Lust auf eine solche Bastelei hat ... einfach mal oben den Link klicken. Dort gibts die Regeln.

Sonntag, Juli 19, 2009

Papier vs. Display

Vor knapp 2 Jahren, am 19. August 2007, feierte ich an dieser Stelle meine 50. Folge mit einer kleinen Perry Rhodan Verlosung. Die wöchentlich erscheinende Heftromanserie feierte damals ebenso ein Jubiläum, allerdings die Nummer 2400.

Letzten Freitag nun erschien im Pabel Moewig Verlag Band 2500. Der mathematisch begabte Leser erkennt an dieser Stelle, daß die Autoren ihren wöchentlichen Rhythmus deutlich pflichtbewusster nachkamen als ich. :-) Bis zu meinem nächsten Jubiläum sind es noch ganze 13 Folgen.

Ich muss es an dieser Stelle gestehen, als ich vor 2 Jahren mit Band 2400 wieder mit dem Konsum der Hefte begann, hielt ich so ca. 15 Hefte durch. Allerdings hatte das weniger mit der Qualität der Romane zu tun, sondern eher mit mangelnder Zeit. Und als dann endlich wieder etwas Luft war, hatte ich schlichtweg Lust auf etwas neues. So geriet Perry Rhodan für mich erstmal wieder in Vergessenheit.

Kurz vor dem 2500 Jubiläum wurde ich, nicht zuletzt durch den Newsletter, welchen ich immer noch bezog, wieder auf die Serie aufmerksam. Mittlerweile twittert Perry Rhodan sogar. Wer sich als Follower einträgt, dem wird die Heftromanhandlung in Kurzform zugezwitschert. Dies ist aber auch der Grund dafür, daß ich diesen Service gleich wieder abbestellt habe. Mit der Jubiläumsausgabe bin ich nämlich wieder unter die Perry-Leser gegangen und als Leser sind die Tweets von www.twitter.com/perry_rhodan ähnlich nervig wie ein Spielverderber im Kino, der alle 5 Minuten ruft "Und jetzt passiert gleich das und das".

Der Grund für diesen Blogeintrag ist aber ein ganz anderer. Mit dem Erscheinen von Band 2500 wurde nämlich ein weiterer Service eingeführt. Schon seit längerem ist der Bezug der Perry Rhodan Erstausgabe nicht nur als Heftchen möglich, sondern auch als downloadbare Lesung im Mp3-Format oder als sogenanntes E-Book. Gerade letzterem gegenüber war ich jedoch immer skeptisch. Bücher gehören gedruckt und nicht als Datei auf irgendeinen Computermonitor oder ein Kindle-ähnliches Gerät.

Meine Einstellung hierzu scheint sich aber gewandelt zu haben. Ein Grund hierfür ist sicherlich die allgemein veränderte Form des Informationskonsums, die wohl allen Verlagen derzeitig zu schaffen machen dürfte. Wer kauft heutzutage noch regelmässig eine Tageszeitung? Die Online-Varianten sind bei weitem aktueller und zudem noch kostenlos. Noch dazu brachten beispielsweise Stern.de und Focus.de kleine Programme für den iPod Touch und das iPhone auf den Markt, mit denen sich die Nachrichten noch angenehmer lesen lassen. Ich nutze diese Angebote regelmässig. Aber Romane auf dem Handy-Display? Niemals.

Bis heute morgen. Ich stöberte ein wenig im App-Store, dem Fundus an Programmen für die Apple-Geräte herum, und fand dort eine Perry Rhodan Band 2500 Leseprobe. Mit dem Gedanken "Das kann ja nichts sein" lud ich sie runter und probierte einfach mal ein Kapitel aus. Der Roman in Heftform befand sich wohlgemerkt in Griffweite neben mir auf dem Nachtschränkchen. Erstaunlicherweise liess sich das ganze aber sehr gut lesen und ruckzuck war die Leseprobe durch. Für 79 Cent lud ich mir schliesslich nochmal das komplette Heft auf mein Gerät und ich glaube mit den nächsten Ausgaben werde ich es ähnlich machen.

Der preisliche Vorteil ist eigentlich vernachlässigbar. Während die Papierfassung 1,85 € kostet, schlägt der Download mit 1,59 € zu Buche. Weitaus ansprechender ist da schon der wegfallende Weg zum Zeitungshändler. Was mich aber am meisten überzeugt ist, daß ich so immer etwas zum lesen dabei habe, denn mein Handy trage ich immer bei mir.

Was bleibt am Ende zu sagen? Wieder sind wir einen Schritt weiter in der Zukunft. Schon bei Star Trek trugen die Crewmitglieder des Raumschiffs Enterprise alle kleine Touchpads mit sich herum auf denen sie ihre Berichte verfassten. Heute lese ich meinen Perry Rhodan auf so einem kleinen Touch-Ding. Und wenn das, was die Fernseh- und Kinowelt uns da immer so zeigt, früher oder später Realität wird, dann freue ich mich schon auf das Jahr 2015, wenn ich mit meinem Delorean zur Arbeit fliegen kann. :-)

DG137 - Wie schreibt man eigentlich einen Song?

Zum Inhalt will ich an dieser Stelle nicht viel schreiben. Stattdessen bedanke ich mich lieber bei 2 Personen, die unmittelbar an der Entstehung beteiligt waren. Dies wären zum einen "Die Dübelin", die sich gesangtechnisch in diese Folge einbrachte und "Der Ohrenblicker", der mit seinen Tipps und seiner Ukulele dafür sorgte, daß ich aus meinem Berlinurlaub ein audiotisches Andenken mit nach hause nehmen konnte. Hat auch nicht jeder.

Meine ukuleligen Experimente gibt es übrigens auch bei MySpace.

Direktdownload dieser Folge: Duebels_Geistesblitz137.mp3

Kommentare zu dieser Folge bitte in den Commentbereich auf www.duebelsgeistesblitz.de, oder per Email direkt an Geistesblitz@helimail.de. In diesem Podcast verwandte Musik und Sounds stammen von jpmusic, MAGIX und hoerspielbox.de. Aufgenommen wurde mit Samplitude 9 SE.

Samstag, Juli 11, 2009

DG136 - Kulturschock

So, der Urlaub ist vorbei und somit geht es auch wieder weiter mit Dübels Geistesblitz. Allerdings fällt mir die Rückkehr in den Alltag nicht sonderlich leicht, wie Ihr in dieser Folge hören könnt.

Unterstützt wurde ich in dieser Folge von der Berliner Warteschleife. Vielen Dank hierfür, ihr zwei Beiden.

Direktdownload dieser Folge: Duebels_Geistesblitz136.mp3

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Mittwoch, Juli 01, 2009

Kurze Pause

Gerüchten zufolge befinde ich mich ja derzeitig im Urlaub. Ich habe keine Ahnung, wer diese Falschmeldung ins Netz gestellt hat, möchte aber an dieser Stelle doch kurz berichten, warum es letzten Sonntag und auch kommenden Sonntag keine neue Geistesblitzfolge gegeben hat bzw. geben wird.

Die Arbeiten an der vierteiligen Brutzelfritze-Grillogie waren nicht einfach. Insbesondere die doch recht enge Zusammenarbeit mit meinem EDV-Experten Charlie Schraube hat dazu geführt, daß ich mich in psychiatrische Behandlung begeben musste.

Mein Therapeut macht allerdings keinen besonders vertrauenerweckenden Eindruck. Mal erzählt er mir, daß er gewalttätige Neigungen in meinem Podcast hören würde, die ihren Ursprung in sexueller Frustration hätten. Dann wieder will er mir einen Ödipuskomplex andichten. Prinzipiell bin ich ja ein geduldiger Mensch, aber daß er heute nun versucht hat, Charlie Schraube als mein Über-Ich zu definieren, geht eindeutig zu weit.

Wollen wir doch mal sehen, wer hier wen therapiert.