Sonntag, Oktober 29, 2006

Der Podcast - Folge 9: Happy Halloween

Ja, ich gebs ja zu. Ich bin diesmal ein wenig spät dran. Heute gibts also mal einen Geistesblitz am Sonntag. Dafür aber auch die bisher längste Folge. Das Thema lautet Halloween. Machts Euch am besten in Eurem Sessel gemütlich und lasst Euch von mir eine Halloweengeschichte erzählen.

Untermalt wird das ganze von einem Instrumentalstück aus dem Podsafe Music Network: Lumiere von Andy Guthrie.

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 09 - Happy Halloween

Wie ich meine gewonnene Stunde verbracht habe

Recht herzlichen Dank an diesen ________________ (bitte eine beliebige Bezeichnung für einen geistig zurückgebliebenen Menschen einsetzen), der heute morgen um 2:50 Uhr der Meinung war, er müsse mal ordentlich die Anlage seines Autos aufdrehen.

Ich bin völlig panisch aufgewacht, weil ich dachte, dass unsere Spülmaschine explodiert ist. Nachdem die erste Verwirrung bei mir verflog, ordnete ich diese merkwürdigen Laute als heftig bimmelndes Handy ein. Meins konnte es aber nicht sein, da mein Klingelton anders klingt. Aber der Vergleich mit einem Klingelton war schon nicht schlecht. Ein monotoner, sich immer wieder wiederholender Rhythmus, der schliesslich irgendwann von einem "Mach die Musik aus, sonst ruf ich die Bullen" (oder so ähnlich) unterbrochen wurde. Eine Autotür wurde zugeschlagen und die "Musik" wurde dumpfer. Der Motor wurde angelassen, der Wagen fuhr davon, dann Stille.

Ich weiss nicht worüber ich mich mehr ärgere. Ist es die Tatsache, dass ich wegen diesem Depp nicht mehr richtig einschlafen konnte und eine Stunde wach im Bett lag? Oder ärgere ich mich darüber, dass ich mir jetzt wie ein Spiesser vorkomme, nur weil ein paar Jungs in Partylaune nach hause kommen, während ich wie ein alter Opa herummotze, weil ich nicht schlafen konnte?

Nein, worüber ich mich ärgere ist etwas ganz anderes. Die Musikindustrie beschwert sich darüber, dass die Zahlen für CD-Verkäufe so dramatisch zurückgehen und macht dafür illegale Downloadportale und Raubkopien verantwortlich. In einer Zeit in der bei der Rückfahrt von der Disko nach hause Musik im Auto gespielt wird, die andere mit explodierenden Spülmaschinen oder Nokia-Klingeltönen verwechseln, sollten die Gründe aber vielleicht doch woanders gesucht werden.

Donnerstag, Oktober 26, 2006

Pizza mal ganz anders

Wenn ich eine Pizza bestelle, dann entweder eine "Peperoni-Salami" oder aber eine klassische "Hawai-Pizza. Die Pizzakarte, die mir heute jedoch von einem Arbeitskollegen aus Werne präsentiert wurde, sprengt für mich jeden Rahmen. Mit meinen doch recht gewöhnlichen Pizzawünschen würde man mich in dieser Pizzeria wahrscheinlich auslachen.

Okay, die üblichen Standardsorten gibt es auch dort. Schon beim kurzen rumstöbern finden sich dort dann aber Pizzen mit Bratkartoffeln, Fischstäbchen oder Erdbeeren.

Wer es erotisch mag, sollte auf jeden Fall mal die Pizza "Wolllust" mit Serrano-Schinken, Spargel, Erbeeren und Metaxa-Sauce probieren. Ein wenig befremdlich klingt hingegen die Pizza "Neunundsechzig" mit Pflaumen, Hinterschinken, Rosinen, Zimt und Puderzucker.

Selbst an die Vierbeinigen Freunde wurde gedacht. Es gibt spezielle Hundepizzen mit Schinken. Und für den kleinen Hunger zwischendurch gibts die Pizza "Terminator" mit den Maßen 40x60, belegt mit Krabben, Lachs, Gyros, Hähenbruststreifen, Spargel, Meeresfrüchten, Sardellen, Erbeeren, Pflaumen, Bananen und Serranoschinken.

Falls ich irgendwann mal wieder in Werne sei, solle ich unbedingt mal bei 4712 - Bleibt alles anders dieser Pizzeria vorbeischauen. Na, mal sehen. Wer sich die Homepage genauer anschauen will, möge bitte auf der Startseite die Postleitzahl von Werne 59368 eingeben.

Mittwoch, Oktober 25, 2006

Ehrliche Reaktionen bei Heimdekoshows

Die Überaschung für die Eltern war lange geplant. Nachdem die Kinder beschlossen hatten, dass das Wohnzimmer der Eltern dringendst nach einer Renovierung schrie, wurde rasch das Fernsehteam der beliebten Heimdekoshow mit der kecken Rothaarigen und dem dösigen, aber doch talentierten Handwerker gerufen. Die trabten auch sofort mit einem fünfköpfigen Drehteam und ein paar billigen Hilfskräften an und legten los. Tapete runter, Teppich raus, Möbel auf den Sperrmüll usw.

Schliesslich wurde das komplette Wohnzimmer nach den Wünschen der Kinder umgestaltet, die ihre Eltern während der Umbauphase in einen kleinen Überaschungsurlaub geschickt hatten. Die eigentliche Überaschung sollte jedoch die Rückkehr der Eltern sein. In Gedanken malten sich die Kinder schon aus, wie sehr sich Vati und Mutti über den tollen Laminatboden, die modische Tapete und die trendigen neuen Möbelstücke freuen würden. Und dann war es soweit: Die Eltern betraten den Flur, bekamen eine Augenbinde, wurden in den neuen Raum geführt und dann wurde die Augenbinde entfernt.

Was ich an dieser Stelle EINMAL gerne sehen würde, wäre eine ehrliche Reaktion der Eltern. Wenn bei Deutschland sucht den Superstar ein kleiner verpickelter Möchtegernsänger der leidgeprüften Jury ein Ohrenschmalzwegsprengendes "My Heart will go on" um die Ohren krächzt, lässt Dieter Bohlen den Performer doch auch mit einem markigen Spruch spüren, was er von ihm hält. Warum kriegt sowas nicht auch Herbert Müller aus dem kleinen Dortmunder Vorort hin?

Statt den lieben Nachwuchs vor laufender Kamera mal ordentlich zusammenzuscheissen, weil der von Opa geerbte massive Eichenschrank nun durch ein einsturzgefährdetes IKEA-Sperrholzimitat ersetzt wurde, wird im "Mareike Armado"-Tonfall (nur ohne holländischen Akzent) unendliche Begeisterung geheuchelt. Mutti weiss beim Anblick des hellen Laminatbodens ganz genau, dass sie nun zum täglichen, nebelfeuchten durchfeudeln verdammt ist. Vorbei sind die schönen Zeiten, als der dicke, dunkelgraue Teppich Vatis überschwappendes Bier problemlos absorbierte. Jedoch beschwert auch sie sich nicht, sondern grinst leicht senil und in Zeitlupe in die Kamera.

Alles freut sich, ist glücklich und zufrieden. Nach einem lustigen kleinen Dialog zwischen den beiden Moderatoren endet schliesslich die Show. Ich bin mir ganz sicher, dass der Sender schon Stunden an Material für ein neues Konzept im Kasten hat. Name der Sendung: "Unsere Kinder: Frei zur Adoption".

Sonntag, Oktober 22, 2006

Der "Xavier-Naidoo-Hit-Mix"

Kürzlich wurde im Normcast ein YouTube-Video vorgestellt, welches ich den Lesern meines Blogs auf keinen Fall vorenthalten möchte. Ich hab mich einfach nur weggerollt.

Samstag, Oktober 21, 2006

Der Podcast - Folge 8: Lecker, lecker

Meine Herren, mittlerweile schon der achte Podcast. Diesmal gehts ums Essen. Hat übrigens mal jemand einen Tip für mich, wie man einen ständig dazwischenkrächzenden Nymphensittich während der Podcastaufnahmen abschalten kann?

Hier sind ein paar Links zur heutigen Folge:

Häckele - falls es jemanden interessiert

Wissenswertes über Rindersteaks inklusive der verschiedenen Garstufen

Musik kommt wieder aus dem Podsafe Music Network. Diesmal "girls stuff" mit "I´m sorry".

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 08 - Lecker, lecker

Freitag, Oktober 20, 2006

Fit mit Kinderschokolade

Mal angenommen, Ihr schlendert fröhlich durch den Supermarkt und entdeckt eine Packung Friteusenfett auf dem sich Sammelpunkte für vergünstigte Besuche bei den Weight Watchers finden. Würdet Ihr nicht ein wenig verwundert schauen, vielleicht sogar den Kopf schütteln, auf jeden Fall aber dem hinter dieser famosen Idee steckenden Marketingmenschen eine mentale Botschaft senden, die ihm noch drei Tage später die Ohren klingeln lässt?

Was ich gefunden habe, war zwar kein Friteusenfett, spielt aber von der Kalorienmenge im gleichen Bereich: Kinderschokolade. Das tolle dabei ist, dass auf jeder Packung Kinderschokolade 2 Sammelpunkte zum ausschneiden sind. Nun fragt sich der interessierte Leser dieses Blogs natürlich "Hey, 2 Sammelpunkte. Was kann ich damit tolles machen?"

Antwort: Nix.

Absolutes Minimum sind 50 Punkte. Damit ist es dann möglich, sich aus dem Prämienshop eine doofe Mütze auszusuchen. Auf der Mütze prangt dann die Aufschrift "just sports" und somit offenbart sich langsam aber sicher der Werbepartner von Kinderschokolade. Es ist der deutsche Olympische Sportbund.

Die dahinter steckende Idee find ich ganz prima. Überall wird ja gejammert und gestöhnt, dass die deutschen Kinder immer träger, dicker und überhaupt werden, aber ob diese Sammelpunkteaktion da wirklich hilft?

So in etwa sieht die Rechnung aus, wenn ich mir ein komplettes Sportleroutfit über diese Aktion bestelle:
Sportcap - 50 Punkte
T-Shirt - 100 Punkte
Rucksack - 150 Punkte
Trainingshose - 175 Punkte
Kapuzenjacke - 200 Punkte
Das macht zusammen 675 Punkte. Den Volleyball für 75 Punkte, sowie das Longsleeve für 125 Punkte lasse ich mal raus. Um mir also meine komplette Sportausrüstung mit dieser Aktion zu beschaffen, muss ich 337,5 Schachteln Kinderschokolade verputzen. Wahlweise wären auch etwas weniger als 170 Packungen Hanuta oder knapp 97 Gläser Nutella (750 g) möglich.

Okay, eine ähnliche Aktion gab es auch schon während der Fussball WM, aber da hat ja eh jede Firma mit Fussballartikeln geworben. Bis zum 30.04.07 haben die Kunden zur Einsendung der Sammelpunkte Zeit. Na, dann mal los.

Donnerstag, Oktober 19, 2006

Bohrende Fragen

Und wieder ist es Zeit für eine neue Folge aus unserer beliebten Reihe "Bürodialoge":

Eine Etage über unserem Büro hört man plötzlich das Geräusch einer Bohrmaschine.

Kollege A: Was bohren die denn da schon wieder?
Kollege B: Löcher.
Kollege A: Nein, ich meine wo die bohren?
Kollege C: In der Wand.

Ich bin der Meinung, dass die Fragen zufriedenstellend beantwortet wurden.

Mittwoch, Oktober 18, 2006

Mein Ritterschlag

Tom Bones von Dingolstadt Comedy, der wohl genialsten Comedytruppe überhaupt, hat meinen Blogeintrag vom 08.08.06 kommentiert.
Tach Dübel
Hab den Eintrag über Googel gefunden und bin ebenfalls schwer begeistert.
Du solltest auch Comedy machen.
Deine Einträge sind sehr unterhaltsam. Respekt und Anerkennung und natürlich Dank für die Werbung

Tom Bones von Dingolstadt Comedy
Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass die Matrix-Verarsche MACHTNIX von Dingolstadt mittlerweile längst zum Download bereit steht?

FallaufdieKnie ...

ICH BIN UNWÜRDIG ... ICH BIN UNWÜRDIG ... ICH BIN UNWÜRDIG...

Kill Bill & Chili con Carne

Gestern hatte ich Besuch. Ich hatte einen Arbeitskollegen eingeladen, damit dieser mal wieder in den Genuss von wirklich leckerem Chili con Carne kommt.

Um die Wartezeit bis zum Beginn des Essens zu verkürzen, hatte er ein paar DVDs mitgebracht. So begab es sich, dass ich gestern Abend "Kill Bill 1" sah.

Wie viel Blut hat eigentlich der durchschnittliche Mensch so in sich? Nach dem Regisseur des Films, Quentin Tarantino, sind es ca. 200 Liter, die nach der Abtrennung eines Körperteils wie Wasser aus einem geplatzten Rohr schiessen.

Die Handlung hielt sich ebenso schwer in Grenzen: Uma Thurman metzelt. Das wars eigentlich schon. Am Ende des Films war ich dann irgendwie doch recht irritiert. Solche Splatterfilme landen eigentlich eher selten in meinem DVD-Player. Aus irgendeinem Grund habe ich den besagten Kollegen dann aber doch gebeten, mir den zweiten Teil dazulassen. Am Wochenende werd ich dann mal schauen wie es weitergeht.

So schlecht kann es also dann doch nicht gewesen sein. From Dusk till Dawn und diese CSI Folge von Tarantino waren ja irgendwie auch nicht übel.

Achja, das Chili con Carne war trotz des blutigen Gemetzels als Vorspeise lecker.

Sonntag, Oktober 15, 2006

Die letzte Kasse im Supermarkt um die Ecke

Gemäss der "Dampfkesseltheorie" von Konrad Lorenz definiert sich Aggression als angeborener Mechanismus. So heisst es: Aggressive Impulse stauen sich bis zu einem gewissen Punkt auf, an dem sie sich entladen, sich also das "Ventil des Dampfkessels öffnet".

Wo lässt sich ein solcher Effekt schöner beobachten als ... im Supermarkt um die Ecke.

Es ist Samstag Mittag, der Laden ist rappelvoll. Alle Kassen (bis auf eine) sind besetzt und voll augelastet. Sämtliche Kunden sind genervt, haben vielleicht den einen oder anderen Artikel nicht gefunden, mussten sich durch volle Gänge schieben, hatten möglicherweise missgelaunte Kinder dabei und nun noch die lange Kassenschlange vor sich.

In diesem Augenblick in dem sich schon sehr viel Frust im "Dampfkessel" der Kundschaft angesammelt hat, eilt eine Kassierin herbei und öffnet die letzte Kasse. Ein Hoffnungsfunke glimmt bei den Kunden auf. Schliesslich bietet sich die Möglichkeit, den mindestens 20minütigen Kassenaufenthalt drastisch zu verkürzen und für diese Chance würde mancher sogar morden. Zumindest scheint es so, denn kaum blinkt das grüne Lämpchen über der Kasse auf, beginnt der Run auf die letzte Kasse ...

... und es ist ein mörderischer Run. Familienväter setzen zum riskanten Überholmanöver an, alte Omas werden trotz Rollator plötzlich recht fit und alleinerziehende Mütter knallen erbarmungslos Ihren Einkaufwagen in die Hacken des Vordermannes. An diesem Punkt ist der "Dampfkessel" prallt gefüllt und das Entladungsventil wird somit geöffnet. Es werden bitterböse Blicke, möglicherweise sogar Worte gewechselt. Möglicherweise gibt es sogar Fälle von leichten Handgreiflichkeiten.

Ich bin mir ganz sicher, wenn es jemals einen dritten Weltkrieg gibt, dann wird er seinen Ursprung an der letzten Kasse im Supermarkt um die Ecke haben. Für Verhaltensforscher ist dieser Ort das Paradies, für mich ein Ort, der immer wieder Stoff für neue Blogeinträge liefert.

Samstag, Oktober 14, 2006

Der Podcast - Folge 7: Herbst

Mal wieder Sauwetter draussen? Macht nix ! Dübels Geistesblitz - Der Podcast gibt in der aktuellen Folge tolle Tips, die den Herbst angenehmer gestalten. Musik gibts ausnahmsweise mal nicht aus dem Podsafe Music Network, sondern von Sebastian Storbeck von der Grossstadtpoesie.

Herbstdepression, zieh Dich warm an !

Direktdownload: Duebels_Geistesblitz07.mp3

Donnerstag, Oktober 12, 2006

Eine lustige, kleine Geschichte

Ich überlege die ganze Zeit, ob ich die lustige kleine Geschichte, die mir heute passiert ist, in einem Blogeintrag verarbeite. Allerdings ist die lustige, kleine Geschichte, die mir heute passiert ist, ziemlich peinlich, eklig und daher eigentlich nicht für einen Blog geeignet. Da die lustige, kleine Geschichte, die mir heute passiert ist, aber förmlich um Veröffentlichung fleht, werde ich sie zumindet in Stichpunkten wiedergeben.

ICH
FIRMENTOILETTE
GROSS
ABGESPÜLT
VERSTOPFT
SCHWIMMENDE OBJEKTE IN SCHÜSSEL
KLOBÜRSTE
STECKT FEST
OBJEKTE IN SCHÜSSEL SCHWIMMEN UM KLOBÜRSTE HERUM
PANIK
GEDANKE AN FLUCHT
HAUSMEISTER NICHT VERFÜGBAR
PUTZFRAU NICHT VERFÜGBAR
BEHERZTER GRIFF INS KLO
BÜRSTE FREI
WASSER LÄUFT AB
AUFATMEN
LANGE UND INTENSIV HÄNDE GEWASCHEN

Mehr will und kann ich an dieser Stelle nicht dazu sagen.

Mittwoch, Oktober 11, 2006

Ende der Sucht

Heute im Supermarkt konnte ich nicht wiederstehen. Eine 12´er Packung Reber Mozartkugeln hatte meine Aufmerksamkeit geweckt. Dazu gab es eine Gratis-CD mit den Greatest Hits vom Komponisten. Gut, der Preis war natürlich hierfür mal wieder stolz. Ganze 7 Euro für 12 Pralinchen ist nicht ohne, aber ich könnte mich in diese Dinger wirklich reinlegen. Ich hab eigentlich gar keine Ahnung mehr, wie ich an diese Leidenschaft geraten bin. Früher fand ich allein die altmodische Aufmachung der Pralinenkisten irgendwie sehr Oma-mässig.

Mittlerweile hat sich allgemein im Bekanntenkreis herumgesprochen, womit man mir eigentlich immer mal wieder eine Freude bereiten kann. Ein Jahr hat mir das zu Weihnachten sogar einen Mozartkugelvorrat beschert, der noch leicht bis in den Februar langte. Leeeeeeeeeeeeecker.

Tja, somit wäre ich für den nächsten Schokosuchtanfall gerüstest. Das Beste daran: Meine Frau mag keine Mozartkugeln. :-)

Montag, Oktober 09, 2006

Sucht

Wie tief ein Mensch sinken kann, wenn er seine Sucht befriedigen will, musste ich gestern erfahren. Sämtliche Süssigkeitenvorräte waren aufgebraucht und just in dieser Situation gelüstete es mich an besagtem Sonntagabend nach einem Stück Schokolade. Die Suche führte mich durch die gesamte Wohnung, jedoch vergebens. Nun wird der Leser natürlich zu bedenken geben, dass es doch immerhin Tankstellen gibt, die auch an Sonntagen für Schokonachschub sorgen. Leider gesellte sich zu meiner Sucht auch noch die akute Unlust, das Haus zu verlassen.

Am Ende wurde ich dennoch fündig. In der Kiste mit den Backzutaten fand ich schliesslich eine Packung Kuchenglasur - Geschmacksrichtung Schokolade.

Samstag, Oktober 07, 2006

Der Podcast - Folge 6: Lotto

Wenn Ihr diesen Podcast hört ist wahrscheinlich eh schon alles gelaufen, aber egal. Heute also mal ein Podcast zum Thema Lotto.

Interessantes zum Thema von der offiziellen Lottoseite

Musik vom Podsafe Music Network: Stavia - Lucky Day

Und weils so schön zum Thema passt: Loriot - Der Lottogewinner

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 6 - Lotto

Viel Glück an alle potentiellen Lottokönige.

Freitag, Oktober 06, 2006

Kofferpacken

Heute auf der Arbeit. Mittagspause (selbstverständlich).

Kollege 1: Kommt, wir spielen Kofferpacken.

Kollege 2: Och, nö. Nich son Kinderkram.

Ich: Muss das sein?

Kollege 1: Ja, das muss. Also, ich packe meinen Koffer und ich nehme mit ... einen Regenschirm.

Kollege 2: Mmmpf, ich packe meinen Koffer, nehme den Regenschirm mit und eine Taschenlampe.

Ich: Ich packe meinen Koffer und nehme den Regenschirm mit, die Taschenlampe und einen Röntgenflouridessenzspektralanalysator.
Und schon hatte keiner mehr Lust zu spielen. Merkwürdig. Ich habe zwar keine Ahnung was ein Röntgenflouridessenzspektralanalysator ist, geschweige denn wie man es schreibt, aber ich habe das Wort irgendwo mal aufgeschnappt und es hilft mir in vielen Situationen immer weiter.

Dienstag, Oktober 03, 2006

Verbuchselte Wechselstaben

Alte Menschen brabbeln oftmals merkwürdiges Zeugs vor sich her. Mir ging es heute morgen jedenfalls so, als ich zur Reinigung meiner Brille dieselbe von der Nase nahm, mir ein Reinigungstuch schnappte und dann jenen merkwürdigen Satz ausstiess, dem dieser Eintrag gewidmet ist.

Na, dann will ich doch mal eben die Pille brutzen.

Eine zeitlang hatten meine Frau und ich mal die Angewohnheit, in guter alter "Kentucky schreit *icken"-Tradititon Buchstaben innerhalb eines Satzes zu vertauschen, was dann zu Wortkreationen wie "Werliner Beisse schit Muss" führte.

Leider brannte sich diese Art der Buchstabenjonglage dermassen ins Gehirn ein, dass oftmals auch im normalen Sprachgebrauch ein solcher Satz herausrutschte. Gottlob konnte ich es mir doch noch irgendwie abgewöhnen, aber an manchen Tagen wie heute passierts dann doch wieder.

Fröhliche Wiedervereinigung wünscht,

Der Dübel

Sonntag, Oktober 01, 2006

Ich und mein Pixel-Ich

Eine Option die sich in mehr mehr Computer- und Videospielen bietet ist die Möglichkeit, den Spielcharakter zu Beginn des Spiels ein individuelles Aussehen zu verpassen. Dies bot sich mir erstmals so richtig in "Oblivion, einem Fantasy-Rollenspiel auf der XBox 360, an. Derzeitig spiele ich "Saints Row". Ähnlich wie in G.T.A. hetzt man als kleiner Ganove durch eine fiktive Stadt und verdient sich Geld und Respekt durch üble Machenschaften. Gleich zu Beginn des Spieles konnte man durch diverse Schieber und Regler beispielsweise die Nase verlängern, ein Doppelkinn herausarbeiten oder oder oder. Natürlich verlockte das ganze doch sehr dazu, mal sein eigenes Ebenbild zu erstellen.
Ich denke es ist mir so halbwegs gut gelungen, auch wenn meine Frau während der Erstellung meines Alter Ego immer wieder an meinem Kinn herumnörgelte.

Vielleicht hebt der eine oder andere nun mahnend den Zeigefinger und fürchtet nun, dass für den Durschnittspieler die Grenze zwischen Spiel und Realität noch mehr verwischt wird. Nun, auch wenn mein Fahrstil im Spiel recht "grob" ist, so hat sich der im wirklichen Leben nicht wirklich geändert. Und solange ich meine Kollegen im Büro morgen früh nicht mit einem "Yo, whatsup?" begrüsse und meine Chefin als "Bitch" bezeichne, mache ich mir da keine grossen Sorgen.