Samstag, September 30, 2006

Jacobs vs. Senseo

Ich trinke gerne Kaffee, aber ich nicht trinke nicht oft Kaffee und wenn, dann höchstens eine Tasse. Was liegt also näher, als sich eine Senseo Kaffeemaschine anzuschaffen. Vor ca. 2 Jahren habe ich mir also solch ein Gerät angeschafft und möchte das gute Stück nicht mehr missen. Nachdem ich dann verschiedene Kaffepads von verschiedenen Anbietern durchprobiert habe fand ich endlich bei Jacobs meine Stammsorte.

Jetzt kommt der Teil der Geschichte, in dem die dunklen Wolken am Seneseohimmel auftauchen, denn dem Hersteller der Senseo-Kaffeemaschinen gefällt es ja überhaupt nicht, dass seine Kunden plötzlich Kaffee einer Fremdfirma durch Ihr Qualitätsprodukt jagen. Also wurde geklagt und auf meinem geliebten Jacobskaffe fand sich plötzlich ein kleiner runder Aufkleber mit der Aufschrift "Nicht geeignet für Senseo- und Petra-Kaffepadmaschinen".

Okay, dachte ich mir. Vielleicht nicht geeignet, aber es funktioniert und mir schmeckts. Dann kam aber plötzlich in meiner Familie das Gerücht auf, dass es plötzlich nirgendwo mehr Jacobspads zu kaufen geben soll. Panik stieg in mir auf und ich schrieb der Firma Jacobs eine Email mit der Bitte um Stellungnahme. Heute kam die Antwort.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

vielen Dank für Ihr Schreiben an jacobs.de. Wir freuen uns immer, von unseren Kunden zu hören.

Zu Ihrem Anliegen teilen wir Ihnen mit, dass Kraft Foods den Verkauf von Kaffeepads aus rechtlichen Gründen vorübergehend einstellen musste.

Das Patentverfahren wurde zwischenzeitlich entschieden, und der Verkauf wird ab sofort wieder aufgenommen. Spätestens ab Kalenderwoche 38 sollten Sie die JACOBS-Kaffeepads wieder in den Märkten vorfinden.

Sollten Sie JACOBS-Kaffepads in der nächsten Zeit nach wie vor nicht im Regal stehen sehen, fragen Sie einmal die jeweilige Marktleitung, ob die Pads dort weiterhin gelistet und bereits nachbestellt worden sind. Man wird Ihnen Ihre Frage sicherlich beantworten können.

Bei Rückfragen stehen wir gerne wieder zu Ihrer Verfügung. Sie erreichen uns jederzeit über unser E-Mail-Kontaktformular auf unserer Internetseite unter dem Menüpunkt "Kontakt" bzw. "Fragen".

Mit freundlichen Grüßen

KRAFT FOODS DEUTSCHLAND
Verbraucherservice

Malte Heitmann

http://www.jacobs.de
Danke, Malte. Du hast meinen Tag gerettet.

Solange das Licht noch nicht brennt ...

Letzten Dienstag war Jürgen von der Lippe live im Hammer Maxipark. Die Karten lagen schon seit vielen Monaten (der frühe Vogel fängt den Wurm) in unserer Vitrine und als wir dann Abends dort ankamen bestätigte mir der grosse AUSVERKAUFT-Aufkleber über dem Programmplakat, dass meine Entscheidung des frühzeitigen Kartenkaufs richtig war.

Zum Programm selber erspare ich mir viel Geschreibe. Supersprüche und Comedynummern. Jürgen von der Lippe halt. Aber es gibt eine Sache, die mich bei Konzerten, Comedyabenden und dergleichen immer wieder verwundert. Nach der Pause verbeugt sich der Künstler nach 30 Minuten plötzlich, ruft noch einmal "Sie waren wunderbar, gute Heimfahrt" und verschwindet hinter der Bühne. Der regelmässige Besucher derartiger Veranstaltungen weiss natürlich, dass da noch eine Zugabe kommt. Meine goldene Regel lautet: "Solange das Saallicht noch nicht brennt, kommt der Künstler wieder."

Andere Zuschauer scheinen da eine ganz andere Regel zu haben. "Solange das Saallicht noch nicht brennt, habe ich noch genug Zeit den Saal zu verlassen."

Okay, mit dieser Mentalität umgeht man natürlich das grosse Gerangel wenn man am Ende den Vorführraum verlassen will. Auch das Parkplatzchaos bleibt einem erspart. Es ist aber nun auch so, dass sich der Mensch auf der Bühne an einem normalen Abend mindestens dreimal verabschiedet. Das Programm geht also in den meisten Fällen locker noch eine halbe Stunde weiter und während der "Frühaufsteher" schon auf dem Weg nach hause ist, sitze ich noch auf meinem Theaterstuhl und geniesse die Zugaben.

Bei Jürgen von der Lippe war es letzten Dienstag ebenso. Jürgen bedankte sich, verbeugte sich brav und ging. Kaum war er von der Bühne, streifte sich ein älterer Herr vor mir die Jacke über und huschte davon. Eine Minute später erschien von der Lippe wieder und fuhr mit seinem Programm fort.

Okay, richtige Zugaben gibt es ohnehin nicht mehr. Bei nicht einem von mir besuchten Comedyabend (und das waren schon einige) hatte ich das wirkliche Gefühl, dass es sich nicht um eine ohnehin geplante Zugabe handeln würde. Trotzdem würde ich nie eine Livevorstellung gegen eine verfrühte Heimfahrt eintauschen.

Freitag, September 29, 2006

Der Podcast - Folge 5: Der Stripcast

Tja, was soll ich sonst noch schreiben. Heute gibt es einen Stripcast. Ich lass die Hüllen fallen.

Zur musikalischen Unterstützung habe ich mir heute mal 2 Tracks aus dem Podsafe Music Network gefischt. Es gibt "Love so strong" von der Big George Jackson Blues Band und "Whatever you want" von Brett Mikels.

Ein gaaaanz dickes Dankeschön geht an meine Schnuppe, die für fast jeden verzapften Blödsinn von mir Verständnis hat.

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 5 - Der Stripcast

Montag, September 25, 2006

Döner und Shakespeare

Ich hab nichts dagegen, wenn bestimmte Dinge des täglichen Alltags mit englischsprachigen Namen versehen werden. Irgendwie wärs ja auch albern, wenn ich plötzlich meine Homepage als Heimseite bezeichnen würde. Aber wenn schon englisch, dann bitte konsequent. Neulich beim Dönershop meines Vertrauens (ja, ich pfeife auf diese Gammelfleisch-Panikmache) erblickte ich durch die Scheibe des Kühlschranks neben den üblichen Uludag- und Gazoz-Dosen auch ein paar Becher Ayran in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Dort gab es Ayran pur, Ayran Erdbeer, Ayran Pfirsich und ... Ayran Cherry!?!

Okay, ich sehs ja ein. Diese netten Bezeichnungen sind ja nun mal für den typischen Döner-Durschnittskunden gemacht. Damit sind die gemeint, die ihren Döner immer mit "Scharf" bestellen. Schon mal in letzter Zeit im Supermarkt das Gewürzregal durchsucht, ob sich da irgendwo zwischen Koreander, Nelken, Zimt und Muskat auch eine Dose mit "Scharf" findet? Ich glaube kaum.

Trotzdem bin ich da doch sehr irritiert und kanns mir nicht erklären wieso gerade die Kirsche plötzlich verenglischt wird. Vielleicht will man irgendwie die Namensähnlichkeit zur Cherry Coke nutzen? Keine Ahnung. Vielleicht sollte man manche Dinge auch besser überhaupt nicht übersetzen.

Auf jeden Fall bietet sich hier eine schöne Möglichkeit zur lebensnahen Anwendung von Shakespeare.

What´s in a name? That which we call a rose
By any other name would smell as sweet.

Sonntag, September 24, 2006

Sipahh

Nein, ich bin nicht gerade mit dem Kopf auf die Tastatur gefallen, wie der Titel vielleicht suggerieren könnte. Sipahh ist ein supertolles Produkt welches mir vorgestern beim einkaufen irgendwie in den Einkaufswagen fiel. Trinkhalme mit Geschmacksperlen, erhältlich in den Geschmacksrichtungen Schoko, Vanille, Erbeer und Banane. Einfach in ein Glas Milch stecken und schlürfen, pardon sippen, und schon verwandelt sich die Milch im Mund in Kakao oder sonstwas.

Ich gebs zu, ich hatte schonmal beim Shopblogger darüber gelesen und seine Begeisterung im letzten Sipahh-Beitrag hat mich dann auch ein wenig zum Kauf angestiftet, mal ganz davon abgesehen, dass ich (fast) jeden neuen Blödsinn kaufe, der auf den Markt kommt. Ich habe beispielsweise auch schon Toilettenpapier mit Winterapfelduft gekauft. Aber zurück zum Sipahh.

Bei den Kakaostrohhalmen stellte sich mir nur eine Frage. Warum färben sie die Milch braun? Aus dem unteren Ende des Halmes lief nämlich braungefärbte Milch heraus, da ich entgegen der Packungsempfehlung mein Glas nicht innerhalb des 5 Minuten-Trink-Zeitraumes geleert hatte. Warum muss die Milch also nun im Glas weiss und in meinem Mund braun sein? Wer kommt auf die kranke Idee, einer anderen Person seinen Mundinhalt zu präsentieren? Egal, kaufen werde ich die Dinger wahrscheinlich eh nicht nochmal (genauso wie das Winterapfel-Toilettenpapier), da ich den Geschmack doch sehr künstlich fand. Es war halt mal wieder ein Kauf der Kategorie "Dinge, die die Welt nicht braucht".

Samstag, September 23, 2006

Der Unterhaltungs-Overkill

Im Augenblick kann ich mich eigentlich nicht über Langeweile beklagen. Der letzte Geburtstag war recht erträglich und hat mir immerhin zwei tolle DVD-Boxen (Lost und Battlestar Galactica) beschert, die nun geschaut werden wollen. Ausserdem habe ich noch 10 weitere ungesehene Filme in meinem Regal, die ich mal über Hitflip getauscht habe. Dann haben mir noch 2 Freunde jeweils ein XBox Spiel ans Herz gelegt, welche ich mir auch noch vornehmen möchte. Tja, und wenn ich damit durch bin könnte ich eigentlich ja noch das Buch weiterlesen, das schon seit 2 Monaten auf meinem Nachtschränkchen liegt.

Nächsten Dienstag geht übrigens zu Jürgen von der Lippe. Die Karten für sein Live-Programm liegen auch schon seit Monaten in der Ecke und haben übrigens zu meinem Geburtstag Gesellschaft von 2 Grease-Musical Eintrittskarten bekommen.

Also, es gibt so viele Dinge die ich tun könnte, aber was mache ich: Ich schreibe einen Blogeintrag. Das ist doch irgendwie wie die Geschichte, wo ein Kind ein superteures Geschenk bekommt und am Ende mit dem Pappkarton spielt.

Ach, was soll. Spiel ich halt noch ein wenig mit der Pappkiste.

Freitag, September 22, 2006

Der Podcast - Folge 4: Happy Birthday

Geburtstag Nummer 32 liegt nun schon ein Weilchen hinter mir, ist aber immer noch aktuell genug um daraus eine Podcast-Folge zu machen. Und auch wenn ich vielleicht ein wenig miesepetrig im Bezug auf Geburtstage bin, so freue ich mich doch über jedes einzelne "Happy Birthday".

Die Backgroundmusik liefert heute Craymo mit "Happy Birthday" aus dem Podsafe Music Network.

Direktdownload: Dübels Geistesblitz_04 - Happy Birthday

Montag, September 18, 2006

Wer lacht, verliert

Und schon wieder lautet das Thema: Filme. Diesmal allerdings aus der alluntersten Schublade. Es dreht sich nämlich um die alten Schinken aus den 70´er Jahren mit Rudi Carell, Ilja Richter, Gunter Phillip und Theo Lingen a la "Herz und Schmerz am Wörthersee" und "Die tollen Tanten schlagen zurück".

Ein nettes DVD-Paket mit besagten Filmen liegt derzeitig hier auf meinem Schreibtisch. Gedacht ist es als Geschenk für meinen Vater zu seinem Geburtstag in 2 Tagen. Ich selber käme niiiiiiemals auf die Idee, diese Machwerke in meinen DVD-Player zu werfen. Gerade eben hatte ich aber Besuch von einem sehr guten Freund und hierbei sprachen wir dann auch über die Schlechtigkeit besagter Filme. Als ich mir die DVD-Hüllen nochmal durchsah bemerkte ich, dass auf einer der DVD´s sogar diverse Trailer vorhanden sein sollten und so kam es zum ultimativen Lustigkeitstest.

DVD rein, Trailer an. Wer zuerst lacht, hat verloren. Okay, die Trailer waren jetzt weniger auf die 70´er Jahre Filme bezogen. Vielmehr gab es Trailer diverser Thomas Gottschalk und Mike Krüger Filme, die man eh schon tausendmal im Fernsehen gesehen hat. 2 Nasen tanken Super und solche Sachen.

Das Ergebnis ist erschütternd. Ich, als absoluter Miesmacher solcher Filme, habe gelacht. In dem Augenblick als Mike Krüger im Scheichkostüm einen Hummer auf seinen Teller klatschen lässt und mit Besteck in der Hand "Da macht es Hummer-Hummer-Hummer-Täterä" singt, war es um mich geschehen und ich hatte Tränen in den Augen. Ähnliches ist mir dann noch zweimal passiert.

Hätte ich das ganze unter normalen Bedingungen im Fernsehen gesehen, wäre mir das ganze wahrscheinlich völlig am Hintern vorbeigegangen. Vielleicht sollte man sich öfter mal Filme mit einem strikten Lachverbot ansehen. Da wird dann auch der älteste Witz wieder ein echter Brüller.

Samstag, September 16, 2006

Irreführende Filmtitel

Oh, mann. Ich tu sowas ja nicht gerne, aber gestern Abend war es ganz schwer notwendig. Ich habe einen Film mittendrin einfach ausgeknipst, weil er handlungsmässig irgendwie so gar nicht in die Pötte kam. Meine Frau und ich hatten uns gedacht, dass wir mal einen gemütlichen DVD-Abend machen. "Rendezvous mit Joe Black" lag noch ungeschaut in meinem Regal. Der Streifen ist zwar auch schon etwas älter, aber ich habe ihn halt noch nie gesehen. Nach einer sehr langatmigen halben Stunde ergriff meine Frau schliesslich die DVD-Hülle und suchte nach der Filmlänge auf dem Cover. 170 Minuten. Ein flehender Blick von Ihr liess mich schliesslich die Stoptaste drücken, aber es tat mir nicht leid, denn ich war ähnlicher Meinung.

Der Handlung nach geht es um einen 60 Jahre alten Mann der Besuch von Gevatter Tod in der Verkörperung von Brad Pit bekommt. Fast drei Stunden lang dreht sich somit die Handlung darum, ob dieser alte Mann nun stirbt, oder später, oder gar nicht, oder wie, oder was?

Meiner Meinung nach hätte zu diesem Film ein anderer Titel besser gepasst. Nämlich der des Films, den ich mir am gleichen Tag morgens zum Frühstück (ich hatte ja Urlaub) angesehen habe. "Stirb langsam 3". Auch hier war der Filmtitel aber wieder mal recht irreführend, da in dem ganzen Film nicht ein einziger Gegner von Bruce Willis langsam gestorben ist. Im Gegenteil. Das ging sogar ziemlich fix.

Ein wenig hilfreichere Filmtitel könnten vor mancher Enttäuschung schützen.

Freitag, September 15, 2006

Der Podcast - Folge 3: Ein Herz für GEZ-Kontrolleure

Was gibts heute im neuen Podcast?

- GEZ-Diskussion bei www.dreisechzig.net

- ein furchtbarer Song auf Platz 1 bei www.podparade.de

- Musik: Rock kills kid mit Paralyzed aus dem Podsafe Music Network

Und nicht vergessen ...
Direktdownload: Dübels Geistesblitz 03 - Ein Herz für GEZ Kontrolleure

Donnerstag, September 14, 2006

Total porno

So, nachdem ich in den letzten zwei Tagen ja ein wenig faul mit Blogeinträgen war und eigentlich mehr oder weniger nur Bilder von mir und meinem Nymphensittich ins Netz gestellt habe, kommt heute mal ein wenig mehr.

Beim rumstöbern in meiner Arbeitstasche (frag mich mal einer was ich im Urlaub an meiner Arbeitstasche zu suchen habe) ist mir ein Zettelchen in die Hand gefallen, das ich von einem Kollegen bekommen habe. Nein, kein Liebesbrief im Stil von "Willst Du mit mir gehen?". So gute Kollegen sind wir dann doch wieder nicht. Auf diesem kopierten Zettel geht es um Jugendsprache. So wie beispielsweise tief in den 80´ern etwas besonders tolles als "geil" bezeichnet wurde, verwendet der Jugendliche der Jetztzeit hierfür den Begriff "porno". Wenn jemand Blähungen hat, so nennt man das "Analhusten". Besonders schön finde ich den Ausdruck für Schwitzflecken unter den Achseln: Achselkaffee.

Naja, wie auch immer. Ist zwar lustig, aber wirklich verwenden möchte ich die Ausdrücke dann doch nicht. Ich kann mich nämlich auch noch daran erinnern, wie damals in den 80´ern sogenannte Erwachsene als besonders jung gelten wollten und die Ausdrücke der damaligen Jugendlichen verwendet haben. Man stelle sich eine Mittvierzigerin mit Dauerwelle und rosa Pulli in den 80´ern vor, die Modern Talking einfach nur "geil" findet. Brrrrrrrrrrrr.

Ansonsten laufen die Vorbereitungen für die dritte Folge von "Dübels Geistesblitz - Der Podcast" bereits auf Hochtouren. Mein derzeitig grösstes Problem ist ein publicitygeiler Nymphensittich der jedesmal loszwitschert, sobald ich das Mikro einschalte. Da muss ich ich mir noch was einfallen lassen. Ist es eigentlich verboten Nymphensittichen mit Tesafilm den Schnabel zuzukleben?

Und jetzt kommt das grösste: Ich hab gewonnen. Nicht nur an Erfahrung, sondern auch noch einen Gutschein. Ich sitz hier und denk mir nix böses, da macht es pingpong und mein Emailprogramm blinkt auf. 3Dsupply, ein Onlinestore, bei dem ich mal vor einiger Zeit ein paar T-Shirts bestellt hatte machte mit einer Rundmail darauf aufmerksam, dass die Versandkosten nun günstiger werden. Gleichzeitig gabs noch eine kleine Quizfrage, bei der die ersten 5 richtigen Einsendungen einen 10 Euro Gutschein erhalten. Und was soll ich sagen: Ich hab einen davon gewonnen. Scheint übrigens auch hinter den Kulissen ein lustiger Verein zu sein wenn ich mir den Blog von denen mal so anschaue.

Dann hab ich dort im Blog allerdings doch noch eine recht makabre Sache entdeckt.



Dazu gabs dann die Unterschrift: Aus der Rubrik "T-Shirts, die wir niemals produzieren sollten"


Ganz ehrlich: Ich glaub, ich hätts gekauft. Wie auch immer. Wer mag, kann ja dort mal reinschauen. Ich werds jedenfalls tun. Ich muss ja nun irgendwie meinen 10 Euro Gutschein loswerden.


Mittwoch, September 13, 2006

Gummiadler

Ich habe da so das merkwürdige Gefühl, als ob meine Frau sich immer weniger Mühe mit dem Abendessen gibt. Nicht nur, dass der zähe Vogel auf meinem Teller noch quicklebendig war, nein, er hat mir auch noch meine Salatbeilage weggefressen.



Naja, morgen mach ich dann mal Abendessen. Da gibts dann "Meerschweinchen nach Art des Hauses".

Dienstag, September 12, 2006

32















Kurz und knapp: Heute ist mein Geburtstag. An solchen Tagen wirft man ja gerne mal einen Blick zurück auf die vergangenen Jahre. Ich wage jedoch einen Blick in die Kristallkugel. Schliesslich ist es ja doch mal ganz interessant zu erfahren, wie man in 30 Jahren so auschaut, oder?


Möglich machts diese nette kleine Spielerei.

Montag, September 11, 2006

Auf dem Drahtseil

Lngsam sollte ich meinen Blog umbenennen in "Dübels Einkaufsblog" oder so. Meine Erlebnisse im Supermarkt nehmen einfach kein Ende. Heute musste ich beispielsweise lernen, wie die Auswahl einer Kasse darüber bestimmt, ob ein Mann als Spanner von der Umwelt registriert wird, oder nicht.

Nun muss ich dazu sagen, dass heute ein relativ warmer Tag ist. Während ich dies schreibe zeigt das Balkonthermometer sagenhafte 30 Grad Celsius. Der Sommer ist also zurück. Dementsprechend hatte sich auch die junge Frau um die es in meiner heutigen Geschichte geht gekleidet. Spontan hätte ich sie vom Aussehen her als eine gute Freundin von Paris Hilton eingestuft: Stöckelschuhe, ein rückenfreies kurzes Sommerkleid im hellen Orange und eine verspiegelte Sonnenbrille. Derartig aufgebrezelt stakste sie mit 2 Paketen Kaffee in Richtung Kasse und zog die Blicke aller anderen auf sich. Ich war ebenfalls auf dem Weg zur Kasse und hatte nun zwei Möglichkeiten.

Möglichkeit A: Ich benutzte die gleiche Kasse wie der kleine Knackarsch, äh ich meine, wie dieses schamlose Frauenzimmer. Sie hatte wie gesagt nur zwei Pakete Kaffe und einen weiteren Kunden vor sich, der aber ebenfalls nur einen einzelnen Artikel zu bezahlen hatte

Möglichkeit B: Ich benutzte die zweite Kasse direkt daneben. Hier packte eine ältere untersetzte Dame in aller Seelenruhe den Inhalt ihres randvollen Einkaufswagens auf das Laufband.

Blieb ich bei der älteren Dame, so wäre ich zwar meinem Ruf als standfester Ehemann gerecht geworden, allerdings hätte ich hierfür eine längere Wartezeit in Anspruch nehmen müssen. Würde ich aber dem Blondchen folgen, wäre ich zwar schnell mit dem Bezahlen fertig, aber jeder im Laden, einschliesslich mir, dächte sich wahrscheinlich das gleiche:

"Was für ein Spanner! Rennt der Frau bis zur Kasse hinterher, um ihr die ganze Zeit auf den Hintern zu glotzen. Wiederlich!"

Ich stellte mich also an die Kasse mit der älteren Dame und wartete. Als sie nach drei Sekunden immer noch nicht fertig war, wechselte ich zur Sündenkasse.

"Verdammt, wir sind doch alle erwachsene Menschen. Ich will hier doch nur meine Einkäufe bezahlen. Ausserdem kann dieses kleine Luder doch die andere Kasse nehmen. Warum muss ich mir hier wegen sowas Gedanken machen?"

Sie bezahlte also ihre Einkäufe und wackelte mit ihrem Hintern aus dem Geschäft. Als ich an der Reihe war und nach rechts und links den freien Blick über alle Kassen hatte fiel mir auf, dass zwei Kassen weiter eine weitere Kassiererin gelangweilt auf einen Kunden wartete.

Merke: Männer haben es nicht immer leicht.

Sonntag, September 10, 2006

Der Podcast - Folge 2: Einkaufende Ehemänner

Hier ist die zweite Folge von meinem Podcast. Seit gestern wird "Dübels Geistesblitz - Der Podcast" übrigens auch bei Podster gelistet und das hat sich ganz heftig auf die Downloadzahlen der ersten Folge ausgewirkt. Und außerdem, ich werd oval, habe ich sogar schon einen Abonenten bei Podster. Ich hoffe die zweite Folge gefällt auch. Lob und Kritik bitte wie immer in den Commentbereich. Ich denke mal im Lauf der Woche lest ihr wieder ein wenig mehr von mir, denn "OleOle" ich habe eine Woche Urlaub.

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 02 - Einkaufende Ehemänner

Donnerstag, September 07, 2006

Aktenzeichen N.N. ungelöst ...

Am Arbeitsplatz beschäftigte uns alle lange Zeit eine Frage. Es begann damit, dass ein Telefon klingelte und im Display nicht wie sonst üblich der Name des Anrufers stand, sondern stattdessen das merkwürdige Kürzel N.N..

Wie sich herausstellte sass der Anrufer an einem Platz, der für Aushilfskräfte, Praktikanten, Auszubildende und sonstige Leibeigene vorgesehen war. Somit war also klar, dass dieses Telefon als N.N. bezeichnet wurde, da dort eh jede zweite Woche eine andere Person seine Arbeit verrichtete. Aber was bedeutete N.N.?

Fragte man jemanden, kamen meist nur wilde Umschreibungen wie "Das ist die Bezeichnung für einen wechselnden Mitarbeiter". Wechselner Mitarbeiter? Warum lautet die Abkürzung dann nicht W.M.?

Ein paar andere witzelnde Kollegen kamen schliesslich auf die Legastheniker-Abkürzung "Neuer Nitarbeiter". Schliesslich kam der Tip "No Name", was dann auch schon eher in Betracht gezogen werden konnte.

Das bittere am ganzen war aber, dass jeder Mitarbeiter bei uns Zugang zum Internet hat. Ein kurzer Blick in die Wikipedia hätte die Frage kurzerhand beantwortet.

Nomen nominandum (lat.: „Name ist noch zu nennen“), abgekürzt N.N., steht in Veranstaltungsprogrammen, falls zwar das Thema eines Vortrages oder Referates, aber noch nicht der Referent bekannt ist. Eine verwandte Ausschreibung der Abkürzung ist das allgemeinere Nomen nescio („den Namen weiß ich nicht“).

Tja, da hätte mein Asterix-Latein auch nicht weitergeholfen.

Dienstag, September 05, 2006

Ein ganz besonderer Tag

Fast kommt dieser Eintrag viel zu spät, aber vielleicht habe ich ja noch Glück und erreiche ein paar Leser an diesem heutigen 05.09.06. Heut ist ein ganz besonderer Tag, wie ich heute im Lokalradio gehört habe.

Richtig, Freddie Mercury wäre heute 60 geworden. Aber das ist es nicht was ich meine. Ausserdem würde ich mir niemals erlauben an dieser Stelle jetzt einen albernen Witz über den Frontsänger von Queen zu machen. Dafür bin ich ein zu grosser Fan.

Nein, ich meine etwas anderes. Um sich für den heutigen Tag in die richtige Stimmung zu versetzen, benötigen wir ein schreiendes Kind, einen Strassenbauarbeiter mit Presslufthammer oder ein Livekonzert der Gruppe Lordi. 10 Minuten geniessen und man ist bereit für den 05.09.06, den Weltkopfschmerztag.

Gibts eigentlich auch einen Weltkopfjuckentag oder einen Weltblasenschwächetag? Manche Leute haben doch immer was zu feiern.

Sonntag, September 03, 2006

24 Stunden Fernsehen - Die Auflösung

Und hier kommt nun die Auflösung vom 24 Stunden Fernsehen - Quiz. Zwei Teilnehmer haben sich mal daran gemacht, die von mir ausgewählen TV-Shows den zugehörigen Sendern zuzuordnen. Ich hoffe mal, dass hierbei nicht geschummelt wurde. :-)

01. Einsatz in 4 Wänden - RTL (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
02. Wohnen nach Wunsch - Vox (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
03. Do it yourself - S.O.S.Pro Sieben (1 Punkt für Sandra + Jürgen)

04. Alfredissimo - ARD, WDR (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
05. Die Kochprofis - RTL2 (1 Punkt für Jürgen, Sorry Sandra)
06. Schmeckt nicht, gibts nicht - Vox (1 Punkt für Sandra + Jürgen)

07. Britt - SAT1 (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
08. Oliver Geissen Show - RTL (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
09. Johannes B.Kerner - ZDF (1 Punkt für Sandra + Jürgen)

10. Das Jugendgericht - RTL (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
11. Barbara Salesch - Sat1 (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
12. Das Strafgericht - RTL (1 Punkt für Sandra + Jürgen)

13. Pinguin, Löwe & Co - WDR (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
14. hundkatzemaus - VOX (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
15. Elefant, Tiger & Co - ARD, MDR (1 Punkt für Sandra + Jürgen)

Das Endergebnis lautet also: 14 Punkte für Sandra und die volle Punktzahl von 15 für Jürgen. Einen Preis für den Sieger habe ich ja gottlob nicht versprochen, somit komme ich recht günstig aus der Sache raus. Und für Sandra heisst es nun, so lange Pro7 gucken, bis die Kochprofis kommen. :-)

Im Ernst. Ich hätts wahrscheinlich nicht hingekriegt. Als ich heute beim TV zappen mitbekommen habe, dass es noch eine Tiershow mit dem Namen "Panda, Gorilla & Co" gibt, wäre ich fast wahnsinnig geworden. Alles gleiche Konzepte mit ähnlichklingenden Namen. Fällt den Machern denn wirklich nichts neues mehr ein?

Samstag, September 02, 2006

Dübels Geistesblitz - Der Podcast

"Dübels Geistesblitz" hat Nachwuchs bekommen. Es ist ein Podcast, knapp über 5 MB gross und 5:34 Minuten lang. Viel Spass beim Hören.

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 01

http://der-duebel.podspot.de/

Über richtiges "Zuhören und Lesen"

Manchmal macht das Gehirn scheinbar einen kleinen Aussetzer. Ich sass heute morgen beispielsweise gemütlich mit meinem Erdbeermarmeladebrötchen im Wohnzimmer und schaute mein Wochenendkulturprogramm (Willi wills wissen), als der Moderator davon berichtete, dass er nun ein Heimchen an ein Chamäleon verfüttern würde. In meinem Kopf entstand plötzlich das Bild einer dicken gefrässigen Echse, aus derem Maul ein kleiner niederländischer Junge "Mama" sang. Zuerst war ich ein wenig erschrocken, aber dann fiel mir mein Fehler auf. Hoffentlich bin ich nicht der einzige, der jemals Heintje mit Heimchen verwechselt.

Ein Fehler der sehr viel verhängnisvoller hätte enden können, ist mir schon vor einigen Wochen passiert. Da erblickte ich in der Auslage eines Modegeschäftes ein T-Shirt mit der Aufschrift "Cayman Islands". Gelesen habe ich allerdings "Gayman Islands". Hierzu hätte ich gerne auch einen Link hinterlegt, hab da aber nichts passendes gefunden. Vielleicht ist es auch besser so. Ich werd mir auf jeden Fall jetzt mal angewöhnen, ein bischen besser zuzuhören und ein wenig genauer hinzuschauen.