Sonntag, Dezember 31, 2006

Der Podcast - Folge 18: Jahresrückblick

Diesmal ein aus zwei Teilen bestehender Podcast.

Teil 1: Danke, Danke, Danke
Teil 2: Der grosse Jahresrückblick 2006 in Zusammenarbeit mit meinem Freund Markus.
Musik gibts heute ... keine.
Guten Rutsch und ein podcastreiches Jahr 2007 wünscht Euch

Der Dübel

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 18 - Jahresrückblick

Donnerstag, Dezember 28, 2006

Schmiere

Oberhausen, 27.12.06, 20:00 Uhr: Ich sitze auf einem recht unbequemen Klappstuhl, links von mir eine seltsam riechende Frau, die mit jeder Bewegung ihres voluminösen Körpers eine weitere kleine seltsam riechende Wolke in meine Richtung nebelt. Schräg links, eine Reihe vor mir, sitzt ein Mann im 50´er Jahre-Look. 50´er Jahre Sakko, 50´er Jahre Brille, 50´er Jahre Frau. Rechts von mir sitzt meine Frau, wenigstens etwas Vertrautes (oder sollte ich besser schreiben Angetrautes?). Egal.

Ich sitze im Musical Grease. Grease (zu Deutsch: Schmiere) ist den meisten wahrscheinlich eher als Musikfilm mit John Travolta und Olivia Newton-John bekannt und der Song "You´re the one that i want" wahrscheinlich ebenso. Gut, Dieter Hallervorden und Helga Feddersen haben daraus dann "Du, die Wanne ist voll" gemacht, aber das soll ja nun auch gar nicht Thema dieses Eintrags sein.

Obwohl, was ist denn nun eigentlich Thema des heutigen Blogeintrags? Soll ich mich darüber aufregen, dass die Hälfte der Darsteller mit amerikanischen Akzent (Aber ick liebe dick, Sändy) sprach, oder dass die Darsteller keine Chance hatten, gegen das grosse Kinofilmvorbild anzukommen, weil eben das besagte "You´re the one that i want" schon viel zu sehr von Scientology-John und der damals (und eigentlich auch heute noch) schnuckeligen Olivia Newton-John geprägt ist?

Aaaaach, nein. Die Karten waren ein Geschenk zum Geburtstag und irgendwie waren die Schauspieler ja doch gut. Und der Blick in den "Orchestergraben" war ja auch mal wieder ganz interessant. Ganze 6 Leute sorgten dort für das nötige TamTam und machten ihre Sache sehr gut. In der Pause hatte ich mal Gelegenheit, mir das musikalische Equipment genauer anzusehen. Da lagen schon einige Dinge, die ich in meinem kleinen Podcaststudio recht gut hätte gebrauchen können, aber da schlich immer so ein merkwürdiger Platzanweiser herum, der auch erst verschwand, als die Musiker aus der Pause zurückkamen. Mist!

Verbunden mit einem leckeren Essen also ein gelungener Abend. Schnuppe, Danke!

Dienstag, Dezember 26, 2006

Der Frauenflüsterer

Kleiner Tip für Farin Urlaub Fans: Schnell mal auf die Seite www.farinurlaub.de und den neuen kostenlos downloadbaren Song "Der Frauenflüsterer" runterziehen, solange es noch geht.

Nachtrag 28.12.06: So, weg ist es von der Seite. Und jammert mir jetzt nicht die Ohren voll. Ich hab Euch gewarnt. War ja damals mit "Der ziemlich okaye Popsong" genauso.

Sonntag, Dezember 24, 2006

"Hokus Pokus" oder "Fröhliche Weihnachten"

Es mag nun 20 bis 25 Jahre her sein, als mich die Faszination an der Zauberei packte. Ob es nun daran lag, dass ich gerne mal ein Kaninchen aus einem Hut ziehen wollte, oder ich meine Klassenlehrerin zersägen wollte, ist mir nicht mehr bekannt. Die Erfüllung meines neu geschaffenen Berufswunsches, also Zauberer, schien leicht erfüllbar zu sein. Schliesslich war er mit einer einzigen Bestellung aus dem damals überall im Verwandtenkreis kursierenden Quelle-Katalog zu erledigen und die entsprechende Stelle im Katalog hatte ich längst mit Eselsohren gekennzeichnet. Ein Zauberkasten mit 100 tollen Tricks sollte es sein.

Zur damaligen Zeit hätte ich nicht im entferntesten daran gedacht, dass in späteren Jahren ein Zauberer namens David Copperfield mit seinen Zaubereien ein Top-Modell namens Claudia Schiffer problemlos abschleppen konnte und somit waren meine Beweggründe für meine Zaubererambitionen absolut ehrenwerter Natur.

Die nächste Gelegenheit um also an den besagten Zauberkasten zu kommen, war Weihnachten. Auch wenn zu damaligen Zeiten die Werbemethoden grosser Firmen noch längst nicht so penetrant waren, wie es uns heute bekannt ist, so waren mir die Grundvoraussetzungen für erfolgreiches Marketing doch nicht völlig unbekannt und ich begann emsig, die Werbetrommel im Verwandtenkreis zu rühren.

Und ich hatte Erfolg. Am Heiligabend fand ich den sehnlichst gewünschten Zauberkasten unter dem Weihnachtsbaum und begann sofort mit dem einstudieren diverser Tricks. Leider war der Trick mit der zersägten Frau nicht dabei. Auch die Nummer mit dem lebenden Kaninchen wurde durch den durch recht dürftigen Ersatz der im Kasten enthaltenen Mini-Schaumstoffhasen ein wenig geschmälert. Dennoch freute ich mich wie ein Schneekönig, denn ich war nun ein Zauberer.

Am 1. Weihnachtsfeiertag kam dann die nächste Überraschung. Bei meinen Grosseltern väterlicherseits erhält ich als Weihnachtsgeschenk dann Zauberkasten Nr.2. Zu dumm, dass es sich dabei um den genau gleichen Kasten handelte. Lediglich das Bild auf der Schachtel war ein anderes.

Einen Tag später, dem 2. Weihnachtsfeiertag, bekam ich dann, Oh Überraschung, den dritten Zauberkasten von Oma und Opa mütterlicherseits. Wieder genau der gleiche Kasten mit genau den 100 gleichen, tollen Tricks.

Tja, trotz der vielen Zauberkästen bin ich heute kein Harry Potter geworden, aber im Gegensatz zu David Copperfield, der seine Claudia ja wieder in den Wind geschossen hat, bin ich glücklich verheiratet. Am Zauberkasten kann es also nicht gelegen haben. Ausserdem hat das doch etwas verwirrende Szenario jenes Weihnachtsfestes damals auch dazu geführt, dass unter Eltern, Omas, Opas, Tanten und Onkels von nun an vorab immer sehr genaue Absprachen über die Geschenkeverteilung gehalten wurden.

Ich wünsche allen Lesern und Hörern von „Dübels Geistesblitz“ ein ruhiges und streßfreies Weihnachtsfest und mindestens so viel Freude an Weihnachten, wie ich sie damals mit meinen Zauberkästen hatte.

Samstag, Dezember 23, 2006

Der Podcast - Folge 17: Besuch vom Weihnachtsmann

Meine Frau war weg zu einer betrieblichen Weihnachtsfeier. Ich hatte also freie Bahn um meinen wöchentlichen Podcast aufzunehmen. Schade nur, dass ich keinen Augenzeugen hatte, denn Ihr werdet nicht glauben, wer mich da gestern Abend besucht hat.

Und hier die Links zur aktuellen Folge:

Öhrks Life Podcast präsentiert Tod eines Podcasters.

Beatrice Ericsson singt Christmas without you

Geschenktip für die letzte Minute: Downloadet das komplette Album legal und kostenlos von Ihrer Seite, bastelt Euch ein Cover und fertig ist Euer Geschenk.

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 17 - Besuch vom Weihnachtsmann

Wir hören uns wieder zur Silvesterausgabe. Ein stressfreies und ruhiges Weihnachtsfest wünscht Euch allen

Der Dübel

Das Paket

Erweiterung zum gestrigen Eintrag bezüglich des Päckchens, welches ich freundlicherweise entgegengenommen und sofort auf der Flurkommode in meiner Wohnung zur Abholung bereitgelegt hatte.

Am selben Abend, ich selbst lag schon im Bett, kam meine Frau spät von einer betrieblichen Weihnachtsfeier nach Hause und fand das besagte Päckchen dort vor. In dem Glauben, dass das Päckchen für sie wäre, hätte sie es fast geöffnet. Im letzten Augenblick fiel ihr auf, dass der Name unserer Nachbarin auf dem Adressschild stand. Direkt daneben war übrigens auch der Inhalt des Versandhauspäckchens angegeben: Ein Mieder-String-Tanga.

Wie gut, dass ich eine verständnisvolle Frau habe. In anderen Ehen wären deswegen jetzt bestimmt die Fetzen geflogen.

Freitag, Dezember 22, 2006

Ich war faul, andere nicht.

Ja, ich gebs ja zu. Ich war sehr faul diese Woche. Nicht einen einzigen Eintrag habe ich für diesen Blog zustandebekommen. Stattdessen bin ich in die Innenstadt gefahren, weil ich noch etwas von Saturn benötigte. Leider habe ich dabei völlig das bevorstehende Weihnachtsfest vergessen. Nun, die Stadt war ein wenig ... voll.

Zuhause dann klingelte der DHL-Mann an meiner Tür an und brachte ein erwartetes Paket... um 19:30 Uhr. Diese Paketfahrer tun mir echt leid. Heute , ich kam grad von der Arbeit nach hause, traf ich im Hausflur eine Paketlieferantin von Hermes an, die mich darum bat, ein Paket für die Nachbarn anzunehmen. Als ich zusagte, atmete sie erleichtert auf. Sie hatte bereits einen anderen Nachbarn gefragt, aber der hatte ihr einfach die Nase vor der Tür zugeknallt. So freute sie sich darüber, am nächsten Tag nicht wegen dieses Paketes nochmal hierher zu müssen.

Als ich sie nach der Auftragslage fragte, stöhnte sie auf. Wenn die Paketflut nicht bald abreisse, würden sogar am Sonntag noch Lieferungen stattfinden.

Sonntag, 24.12.06, Heiligabend: Die Geschäfte sind geöffnet, es werden Pakete ausgeliefert. Das kann ein besinnliches Fest werden.

Samstag, Dezember 16, 2006

Der Podcast - Folge 16: Weihnachtseinkauf

Mein ganz persönlicher, brandaktueller Bericht von der Weihnachtsfront.

Und hier wären dann noch die Links zur heutigen Folge:

Buchkolumne - Vielen Dank für das nette Kompliment. Sowas tut gut.
Douglas - Come in and find out (Komm rein und finde wieder raus)
Podsafe Music Network: Lovebugs mit "Sound of Summer"

Direktdownload: Duebels Geistesblitz 16 - Weihnachtseinkauf

Montag, Dezember 11, 2006

Kein Talent

Den Song "Kein Talent" gabs ja bereits auf der ultimativen Dingolstadt-Comedy-CD, aber nun wurde das ganze noch mit sehr passenden Videomaterial gepimpt und ist nun mindestens doppelt so genial.

Ladies and Gentlemen, Dingolstadt Comedy presents "Kein Talent - feat. Edmund Stoiber".

Sonntag, Dezember 10, 2006

Elefanten und Kartoffeln

Eine sehr interessante Wortwandlung der Begriffe "evangelisch" und katholisch" habe ich heute im aktuellen WDR 2-Kabarett-Beitrag gehört. Jess Jochimsen erzählt dort über seinen Sohn, der je nach Themenschwerpunkt fröhlich durch die schulischen Angebote des Religionsunterrichtes springt, wovon es drei Arten gibt: evangelisch (Elefanten), katholisch (Kartoffeln) und sonstige (nix).

Abgesehen davon, dass ich den Beitrag sehr klasse fand (gibts übrigens auch als Podcast), kam mir sofort wieder der nächste Gedanke bezüglich des Themas "Letzte Ruhestätte". Trifft es zu, dass die Evangelischen beim Ableben auf den Elefantenfriedhof kommen, während Katholischgläubige auf den Kartoffelacker kommen?

Fragen über Fragen?

Samstag, Dezember 09, 2006

Der Podcast - Folge 15: Hausmusik

Alternative Titel für die aktuelle Ausgabe von Dübels Geistesblitz wären "Heute blas ich Euch was" oder "Zauber der Nasenflöte" gewesen. Es geht um die Fernbedienung, von der ich neulich erst geschrieben habe.

Was eine Fernbedienung mit Hausmusik zu tun hat? Hört selber rein und ergötzt Euch an meinem musikalischen Spiel.

Und wenn Ihr davon noch nicht genug habt, dann schaut Euch doch auch noch dieses Video an, das ich bei Youtube gefunden habe.

Musik gibts aus dem Podsafe Music Network von Beatrice Ericsson mit "Put a little love".

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 15 - Hausmusik

Freitag, Dezember 08, 2006

Frost im System

Da surf ich mal wieder nichtsahnend im Netz herum und plötzlich popt da diese kleine "Fehlermeldung" auf.

Endlich hab ich nun kapiert, wieso es hier so halt in der Bude ist. Ich hab nicht vergessen, die Heizung einzuschalten, nein, ich muss nur endlich mal dafür sorgen, das meine Registerdatenbank bzw. mein Dateisystem fehlerlos ist. Dann hören auch endlich diese furchtbaren Fröste auf.

Oder sollte man vielleicht nicht nur den Kühlschrank, sondern auch gelegentlich den Computer abtauen? Fragen über Fragen...

Donnerstag, Dezember 07, 2006

Der Pups fliegt mit

Eine an Blähungen leidende Amerikanerin hat die außerplanmäßige Landung eines Flugzeuges verursacht. Die Frau zündete während eines Flugs nach Dallas Streichhölzer an, um einen ihr peinlichen Körpergeruch zu kaschieren. Mitreisende bemerkten den Geruch der abgebrannten Streichhölzer, das Flugzeug wurde daraufhin nach Nashville umgeleitet. Die Frau durfte nicht wieder mit an Bord.
Dieser kleine Bericht versteckte sich heute als erheiternde Anekdot zwischen den grossen Schlagzeilen des lokalen Käseblättchens. Was für eine bizarre Szene musste sich da in diesem Flugzeug abgespielt haben. Da sitzt eine Frau in einem Flugzeug, pupst leise und verschwiegen vor sich hin und bemerkt dann, dass die letzte anale Erleichterung eine deutliche strengere Note hat, als die vorherigen.

Plötzlich schiesst ihr die Erkenntnis in den Kopf, dass Darmgase unter anderem Schwefelwasserstoff enthalten, also brennbar sind. Mit einem Streichholz liesse sich ihrer Logik nach also das peinliche Problem einfach wegflammen. Nun musste irgendein anderer Passagier die herumzündelnde Frau bemerkt haben und hat sie prompt für einen soeben aktivierten Taliban-Schläfer gehalten, worauf dann auch gleich der Pilot informiert wurde.

Mal abgesehen davon, dass das ganze wirklich für die Dame verdammt peinlich war, stellt sich die Frage, welche Konsequenzen diese Geschichte haben wird. Die Sicherheitsmassnahmen sind seit dem "11. September" ohnehin schon stark verschärft worden. Möglicherweise muss zukünftig vor dem Betreten des Flugzeuges schriftlich bestätigt werden, dass der Passagier in den letzten 24 Stunden keine zwiebelhaltigen Speisen zu sich genommen hat, oder ein dreiköpfiges Ärzteteam "entpupst" die Passagiere vor dem Flug.

Man weiss es nicht, man steckt nicht drin.

Montag, Dezember 04, 2006

Der kleine Teufel auf der Schulter


Hätte ich diese Fernbedienung, so müsste der kleine böse Teufel auf meiner Schulter Überstunden schieben.

Mit diesem netten Teil soll man angeblich jeden Fernseher ein- bzw. ausschalten können.

Ich glaube, ich bin ein schlechter Mensch. :-)



Zu kaufen gibts das ganze übrigens bei 3D Supply. (Nein, ich kriege kein Geld für diese Werbung)

Sonntag, Dezember 03, 2006

Grün ist die Hoffnung

Zwischen dem Kennenlernen meiner Frau und dem heutigen Tag, hat sich bei mir im Punkt "Weihnachtsbeleuchtung" einiges getan. Habe ich zuerst noch gezetert, gestritten, gemault und um jede Vermeidung einer weiteren Leuchteinheit im Hause gekämpft, so bin ich doch in dieser Beziehung mittlerweile relativ umgänglich geworden.

Ja, gut, okay, ich habe resigniert. Ich gebs ja zu. Aber es gibt eine Art von Weihnachtsbeleuchtung bei der meine Frau und ich eindeutig einer Meinung sind und genau ein solches Teil sehe ich in der Weihnachtszeit immer bei unseren Nachbarn im Fenster, wenn ich aus meinem Küchenfenster schaue.

Es ist ein kleiner grüner Leuchtstern, der von einem grösseren roten Leuchtstern umrahmt ist, der wiederrum von einem nopch grösseren gelben Stern umrahmt ist. Wenn die nun alle gleichmässig vor sich herleuchten würden, ginge das ganze ja vielleicht noch. Leider ist es aber so, dass alle drei Sterne unabhängig und ähnlich einer Lichtorgel herumblitzen.

In den letzten Jahren war ich immer sehr froh, wenn dieser Stern in den Nachtstunden abgeschaltet wurde. So musste ich mir keine Gedanken machen, dass eine herumirrende Boing 747 den Stern für ein Landelicht halten würden. Ich mag keine Tragflächen in meinem Schlafzimmer.

Gerade eben schaute ich aber aus dem Küchenfenster und ... es brannte nur noch der grüne Stern. Okay, er blitzt immer noch wie irr herum, aber seine roten und gelben Geschwister haben anscheinend die Weihnachtspause nicht überlebt.

Bin mal gespannt, ob sich die lieben Nachbarn einen neuen Stern holen. Vielleicht nehmen sie ihn aber auch ganz aus dem Fenster. Ich bin beim Anblick des grünen Sterns jedenfalls optimistisch, denn Grün ist die Hoffnung.

Freitag, Dezember 01, 2006

Der Podcast - Folge 14: Bummeln, Backen, Britney

Ein Titel wie eine RTL 2 - Reportage. Die Themen:

- Verlängerte Ladenöffnungszeiten im Supermarkt um die Ecke.

- In der Weihnachtsbäckerei bei "Krebs und Krebschen"

- Alzheimer bei Britney Spears

- Podsafe Music Network - Codie Prevost mit "Christmas in the Country"

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 14 - Bummeln, Backen, Britney

Ein kleiner Tip zum Wochenende

Jungs, ich weiss genau, es ist Freitag. Ihr scharrt schon alle wieder mit den Hufen und wollt raus auf die Piste, aber die jüngsten Ereignisse zwingen mich förmlich, Euch nochmal ins Gewissen zu reden.

Die Situation ist bekannt. Man kommt gestresst von der Arbeit nach hause und in 5 Minuten muss man schon wieder fit, in frischen Klamotten und halbwegs angenehm riechend fertig sein für die Kneipentour mit den Kumpels. Natürlich vergisst man da schon mal das eine oder andere, aber damit Euch so etwas nicht passiert, habe ich hier eine kleine Checklist für Euch.
1. Geldbörse - ultimativ wichtig, weil "ohne Moos nix los".
2. Haustürschlüssel - wird sonst schwierig mit dem "zu hause ins Bett fallen".
3. Unterhose - weil, siehe unten


Mir tut die arme Britney Spears da ja auch irgendwie ein wenig leid. Da wollte sie doch einfach mal nur irgendwo mit ihrer Freundin Paris schön einen Kiba (ihren Gesichtszügen nach könnte auch die eine oder andere Weissweinschorle dabeigewesen sein) trinken gehen und schwups stehen da ganz viele Fotografen und knipsen los.

Damit mir sowas nicht passiert, trage ich jetzt immer in meiner Jackentasche eine Ersatzunterhose. Somit bin ich für den Notfall gerüstet und Bilder wie oben, werdet Ihr von mir niemals sehen.

Dienstag, November 28, 2006

"Ich habe Rücken"

Dieser Satz des stellvertretenden Chefredakteurs des "Grevenbroicher Tageblattes" ist ja eigentlich zur Genüge bekannt. Nun lese ich aber heute auf der Seite der Tagesschau, dass die Rückenprobleme der meisten Deutschen auf eine falsche Sitzhaltung zurückzuführen sind.


Und nun die Fleissaufgabe für den heutigen Tag. Versucht doch mal bitte, wenn Ihr einen Bürojob habt, diese neue Sitzhaltung in Eurer Firma einzuführen.

Ich stelle mir das ganz besonders klasse vor, wenn der Chef mal wieder seinen Bürodurchgang macht und alle easy lässig vor dem PC sitzen. Allerdings frage ich mich jetzt grad, wie ich da halbliegend an meine Tastatur kommen soll.

Samstag, November 25, 2006

Der Podcast - Folge 13: Adventskalender (für Weihnachtsmuffel)

Heute dreht sich alles um Adventskalender. Ausserdem gibt das geniale Promo vom Höradvent und zum guten Schluss noch einen tollen Basteltip für Weihnachtsmuffel.

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 13 - Adventskalender (für Weihnachtsmuffel)

Donnerstag, November 23, 2006

Das doppelte "Stratmännchen"

Ein ganz dickes und fettes Dankeschön an unsere TV-Macher von RTL und Sat1, die sich wirklich ganz hervorragend um Ihre Zuschauer kümmern. Heute Abend läuft nämlich zeitgleich auf den beiden Programmen die Improvisationsshow "Schillerstrasse" und das Jauch-Quiz "Wer wird Millionär - Das Promispecial". Ursprünglich sollte Cordula Stratmann ja auch in Günthers Ratesessel platznehmen, jedoch wurde dann Anke Engelke als Ersatz gewählt, da der Zuschauer sonst zu verwirrt sein könnte, wenn Frau Stratmann gleichzeitig auf Sat1 in der Schillerstrasse ihre Possen treiben würde.

Mal ganz abgesehen davon, dass bei einem guten Programm niemand umschaltet und somit auch niemand merkt, dass da auf zwei Sendern die gleiche Person rumgeistert ... für wie blöd halten die Ihre eigenen Zuschauer? Gibt es denn wirklich noch Leute, die der Meinung sind, dass der betrunkene Butler aus "Dinner for One" seit 1963 jedes Jahr zu Silvester durch sämtliche Regionalprogramme huscht, um jedesmal aufs neue "Live" über das Bärenfell zu hüpfen?

Egal, ich hab heute eh weder Schillerstrasse noch das Quiz gesehen.

Dienstag, November 21, 2006

Amok

Wieder ein Amoklauf ...

Wieder wird das Zimmer des Amokläufers durchsucht ...

wieder findet man PC- und Videospiele, die angeblich Auslöser für alles gewesen sein sollen.

Einmal nur möchte ich es erleben, dass im Zimmer eines solchen Amokläufers eine DVD-Sammlung mit allen Folgen von "Verliebt in Berlin" gefunden wird, worauf die Telenovela sofort aufs schärfste von unseren Politikern kritisiert und verboten wird, weil dann alles gut wird.

Passend hierzu noch dieser Link bei www.gamestar.de

Montag, November 20, 2006

Geiz ist geil

Vor zwei Monaten betrat ich mit stolzgeschwellter Brust den Multimediamarkt meines Vertrauens. Mit einem zum Geburtstag erhaltenen Gutschein in der Tasche sollte mir das komplette Warenangebot des Ladens offenstehen. Ich malte mir aus, wie ich den Gutschein lässig herumzeigte und jeder Angestellte des Geschäftes bei seinem Anblick untertänig auf die Knie fiel. Ja, es sollte mein Tag sein.

Und die Realität? Tja, die sah ganz anders aus. Ich irrte verzweifelt durch den Laden und fand nichts kaufenswertes. Eben genau alle DVD´s, CD´s oder Spiele die mich interessierten, waren nicht käuflich zu erwerben. Also zog ich traurig wieder davon.

Heute war ich nach langer Zeit mal wieder dort, natürlich ohne Gutschein. Es scheint so, als ob die Auslagen heute nur für mich augebaut worden wären. Die neue CD von Loreena McKennitt, die Firefly DVD-Box und und und. Wo waren all diese tollen Sachen vor zwei Monaten? Ist das eine Verschwörung gegen mich? Möchte mir nicht jemand einen neuen Gutschein schenken? Der alte ist mittlerweile für irgendwas anderes draufgegangen.

P.S.: Die kursive Hervorhebung des Begriffes Multimediamarkt meines Vertrauens soll darauf hinweisen, dass es sich um den einzigen Markt dieser Art in der näheren Umgebung handelt.

Harry Potter 5

Nachtrag zum letzten Eintrag von gestern.

Sonntag, November 19, 2006

Es pottert wieder

Auf Pro7 läuft grad "Harry Potter und die Kammer des Schreckens". Da ich die Potter Filme mittlerweile of genug gesehen habe, surfe ich also lieber ein wenig im Internet herum und was muss ich da lesen? Der siebte und letzte Teil der Reihe ist in Buchform (natürlich in englischer Sprache) bereits bei Amazon vorzubestellen. Zwar steht noch nicht im geringsten fest, wann der Käufer das gute Stück wirklich in den Händen halten wird, aber es wird vorweg schonmal ein Preis von 25 Euro festgelegt.

Der Clou ist aber das grosszügige Angebot von Amazon. Wer den siebten Potter Band vorbestellt und den sechsten Teil ebenfalls in den Warenkorb legt, erhält auf diesen eine 25% Vergünstigung. Mal ehrlich, wer so heiss auf den neusten Band ist, der wird den vorherigen doch mindestens schon 5mal durchgelesen haben, oder?

Wie dem auch sei, der Termin für die Premiere des fünften Potter-Films steht zumindest fest.

Samstag, November 18, 2006

Der Podcast - Folge 12: Das Ende

Heute gehts um schöne Enden, schlechte Enden, offene Enden und Enden, die gar keine sind.

Und hier wären noch ein paar Links zu: A long way down, Saints Row, Charmed.

Musik aus dem Podsafe Music Network von Polaradio mit "The End".

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 12 - Das Ende

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Nachtrag:

Wie peinlich. Da erzähle ich die ganze Zeit vom Autor Nick Horny und spreche seinen Nachnamen falsch aus. Es wird natürlich "Hornbei" ausgesprochen und nicht wie von mir "Hornbi". Also nochmal im ganzen Satz: Se buk was written bei Nick Hornbei, not Hornbi.

Freitag, November 17, 2006

Tee-Pott

Ich bin mutiert. Nein, keine Panik, mir ist nicht irgendwo ein Extraarm gewachsen oder eine zweite Nase. Ich bin zum Teetrinker mutiert. Vom ordinären Pfefferminztee, über Hagebuttentee bis hin zum edlen Earl Grey (Tea, Earl Grey, Hot) ist alles in meiner Firmenschublade vorhanden.

Genossen wird das tägliche Heissgetränk in einer Teetasse mit der Aufschrift "Teepott". Der Teepott stammt übrigens nicht aus dem Hause Apple und ist auch kein neues Ipod-Modell. Vielmehr ist es eine ganz normale Teetasse, die ich vor einiger Zeit mal von meiner Schwägerin von einem Inselurlaub geschenkt bekommen habe. Zur weiteren Erhöhung des Vergnügens wird der Tee übrigens nicht mit gewöhnlichen Zucker gesüsst, sondern mit Krustenkandis, der beim hineinplumpsen immer so wunderbar knackt.

Ihr merkt es schon, ich zelebriere diese morgendliche Teezeremonie förmlich. Umso mehr schmerzte es mich, als ich eines morgens feststellen musste, dass ich meine Teetasse zu hause vergessen hatte. Sollte ich also an diesem Tage tatsächlich auf meinen Tee verzichten. Nein, es gab noch eine Alternative.

In der für alle Mitarbeiter des Unternehmens freigegebenen Küche stehen genügend Tassen zur Vefügung. Ich hätte mir also problemlos eine andere Tasse als meinen Teepott aus dem Schrank nehmen können, aber ... Neee, ich wollte meinen Teepott. Irgendwie kann ich nicht mit einer anderen Tasse. Und mit so einer Flittchentasse, die heute mit mir, morgen aber wieder mit einem anderen Kollegen verkehrt, könnte ich schon gar nicht glücklich werden.

Haltet mich für spleenig, seid der Meinung ich bin zu pingelig, aber ich habe an diesem Tag tatsächlich meinen Tee ausfallen lassen, denn ich werde meinen Earl Grey nicht an eine dahergelaufene Hurentasse verschwenden. Einen Tag später hatte ich übrigens meinen Teepott wieder dabei. Sowas passiert mir nicht nochmal.

Montag, November 13, 2006

Lob und Tadel

Ein recht interessanter Artikel kam mir da heute unter die Augen. Zwar ist mir die Quelle unbekannt, da der kurze Bericht aus einer Zeitung ausgeschnitten und an eine Pinnwand geheftet wurde, aber die Kernaussage lautete in etwa: "Ein tägliches Lob am Arbeitsplatz hält gesund".

Okay, verständlich ist es ja. Wer jeden Tag auf der Arbeit immer nur Nörgelei hört, verliert die Lust an der Arbeit, das Selbstwertgefühl sinkt, es folgen Depressionen und und und ...

Andererseits wäre ich aber doch auch sehr beunruhigt, wenn mein Chef mir plötzlich die Hand auf die Schulter legt und mir ein aufmunterndes "Du leistet hier prima Arbeit" ins Ohr säuselt. Ganz ehrlich, wer würde nicht in diesem Augenblick sämtliche in letzter Zeit erledigten Arbeiten im Kopf durchgehen und fieberhaft überlegen, was man falsch gemacht haben könnte.

Dann doch lieber ein ehrliches "Du hast Mist gebaut", als ein gestelltes "Du bist der Mitarbeiter des Monats". Schleimiges herumgelüge schadet meiner Gesundheit nämlich auch.

Samstag, November 11, 2006

Der Podcast - Folge 11: Gnadenfrist für Weihnachtsmuffel

Auch wenn es einigen nicht gefällt, lang ist es nicht mehr hin bis zum Fest der Liebe. In der 11. Folge meines Podcasts erinnere ich also nochmal an das letzte Weihnachtsfest, oder wars das vorletzte, oder das davor. Irgendwie wiederholt sich alles.

Musik kommt mal wieder aus dem Podsafe Music Network: Girls Stuff mit "Blue".

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 11 - Gnadenfrist für Weihnachtsmuffel

Mittwoch, November 08, 2006

Krebs und Krebschens "Helden unserer Kindheit"

Manchmal findet man einfach Seiten in den Weiten des Internet, mit denen man sich wunderbar einen ganzen Abend vertreiben kann. Dank geht an dieser Stelle an Krebs und Krebschen, die mit ihrer Podcastfolge "Helden unserer Kindheit" nochmal die Erinnerungen an Melodien alter TV-Serien aufleben liessen.

Am Besten einfach mal diesem Link folgen und die Seele baumeln lassen.

Dienstag, November 07, 2006

Bald im Kino

"Am 11.01.2007 soll ein neuer deutscher Film in die Kinos kommen." - "Na, und?"

"Es ist eine Komödie." - "Ach, bestimmt wieder so ein Bully-Film."

"Mit Helge Schneider." - "Ach, was."

"Er spielt Adolf Hitler." - "?!?"

Chocolat

Eben jener Film mit Johnny Depp lag kürzlich in meinem DVD-Player. Kurz zur Handlung: Frau mit Tochter zieht 1959 in ein kleines französisches Dörfchen und eröffnet dort eine Chocolaterie. Zuerst sind alle im Dorf, an vorderster Front der Bürgermeister, gegen sie, doch zum Ende haben sich alle lieb und liegen sich in den Armen. Ich will auf die Handlung selbst auch gar nicht so grossartig eingehen. Viel interessanter war aber, dass ich während des Films plötzlich einen sehr intensiven Appetit auf Schokolade verspürte. Da in dem Film selbst gezeigt wurde, wie Pralinen von Hand hergestellt wurden, war mir auch nicht unbedingt nach Milky Way, Snickers oder einer Milka-Schokolade. Nein, ein wenig edler hätts gern sein dürfen.

Wie dem auch sei. Im Augenblick sitze ich grad mit einer edelbitteren Lindt-Schokolade vor dem Rechner. Kakaoanteil 85%. Ich glaube ich werde in nächster Zeit mal mehr in dieser Richtung probieren. Was mich ja ein wenig juckt, sind die ebenfalls im Film vorgestellten gerösteten und karamelisierten Kakaobohnen. Und falls der eine oder andere den Film auch gesehen hat: Es geht mir rein um den Geschmack und nicht um die im Film dargestellte aphrodisierende Wirkung.

Sonntag, November 05, 2006

DVD´s im Kühlschrank

Folgendes Szenario ist zwar fiktiv, aber möglich.

An einem schönen Samstagabend entschloss ich mich, doch mal ein paar DVD´s anzuschauen, die ich mir in letzter Zeit zugelegt hatte. Als erstes wollte ich einen James Bond Film schauen. Erst kürzlich hatte ich mir das "Ultimate Edition Monster Case" mit 30 DVD´s angeschafft. Ein dicker, schwerer Metallkoffer mit Zahlenschloss. Leider hatte ich den Zahlencode vergessen und so entschied ich mich dazu, doch lieber eine Folge der Science-Fiction-Serie "Star Trek: Voyager" zu schauen. Für knapp 800 € hatte ich einmal die 7 Staffelboxen + Kühlschrank bei Amazon gekauft, war bisher aber zeitlich noch nicht dazu gekommen, mal in die Serie reinzuschnuppern. Doch auch diesmal sollte es nichts werden. Statt einer DVD-Box hielt ich eine Packung Salamischeiben und eine Flasche Bier in der Hand. Wo sich meine DVD´s nun befanden, war mir ein Rätsel. Als letzte Alternative blieb mir nur noch die "Charmed - Zaubertruhe". Also, links die Gürtelschnalle geöffnet, rechts die Gürtelschnalle ... verdammt die klemmt, ächz, geöffnet. Schnell das mittlere Haltehäkchen hochgedrückt, einen Dämonenbannspruch gesprochen und schon konnte das DVD-Vergnügen beginnen.

Im Ernst: Wer kommt auf die blödsinnige Idee, eine DVD-Serie in einem Kühlschrank zu vermarkten und wer kommt auf die noch blödere Idee, diesen Mist auch noch zu kaufen? Was zur Hölle hat ein Kühlschrank mit einem Raumschiff zu tun? Und warum werden James Bond Filme in einem Agentenkoffer verkauft? Meine DVD´s stehen alle im Wohnzimmer in Reih und Glied auf einem Regalbrett. Soll ich da jetzt einfach so einen Koffer dazwischenstellen?

Oder besser noch, eine Zaubertruhe mit allen Charmed-Boxen. Aus unerklärlichen Gründen (etwas so triviales wie reine Geldgier schliesse ich jetzt einfach mal aus) werden die einzelnen Staffeln von Charmed hierzulande in geteilten Boxen vertrieben. Das bedeutet, dass man abhängig von der Aktualität der Staffel zweimal zwischen 25,97 € und 39,99 € bezahlt, was pro kompletter Staffel einen Betrag zwischen 51,94 € und 79,98 € macht. Für etwas weniger als 40 € könnte man sich aber auch über Ebay eine DVD-Box aus den Niederlanden ordern. Zwar kann der Text auf der Rückseite der Box für einen nicht sprachkundigen ebenso ein Rezept für Käsetoast sein, die wesentlichen DVD´s sind aber die gleichen, die auch in Deutschland auf den Markt kommen, inklusive deutschen Menütexten und deutscher Tonspur. Ich denke man braucht keine kaufmännische Ausbildung um hier den Fehler beim deutschen Vertrieb zu entdecken. Leider scheint diese Geschichte mit den geteilten Boxen aber dennoch hier in Deutschland zu funktionieren, denn nachdem die erste Staffel von Lost noch als komplette Box zu erwerben war, wurde die zweite bereits gesplittet. Die erste Hälfte befindet sich schon im Handel.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Ich will keine Monsterboxen, Zaubertruhen oder Kühlschränke. Ich will einfach nur preisgünstige DVD-Boxen. Star Trek - Enterprise würde mich beispielsweise schon lange interessieren, aber ich bin nicht gewillt, über 90 € für eine Staffel auszugeben. Irgendwo hat halt jeder seine Schmerzgrenze.

Samstag, November 04, 2006

Der Podcast - Folge 10: Klingeltöne, MP3s und satanische Textzeilen

Heute mit dem Klingelton des Todes, meiner Meinung zu legalen Downloadportalen und satanischen Botschaften auf Schallplatten. Musik gibts von Ayla Brown mit "Forward". Wie immer natürlich aus dem Podsafe Music Network.

Direktdownload: Dübels_Geistesblitz10

Freitag, November 03, 2006

Leise bröselt der Euro

Eine Schreckensnachricht geistert derzeitig durch alle Medien, denn es wurden vermehrt Euroscheine gefunden, die wie vertrocknetes Herbstlaub einfach so in der Hand zerbröseln. Wieso, weshalb, warum, das weiss noch keiner. Fest steht nur, dass die Scheine irgendwie mit Schwefelsäure in Kontakt gekommen sein sollen.

Das schlimmste an dem ganzen ist jedoch, dass mir unmittelbar nachdem ich diese Nachricht vernommen hatte, ein ganz mieser Kalauer im Kopf herumgeisterte.

Ort: Ein Nachtclub irgendwo in einer Grossstadt

Zeit: Mittwochnacht, 23:45 Uhr

Schummriges Licht, nur hier und da sitzen noch vereinzelt ein paar Gäste. Da betritt der Stand-Up-Comedy-Newcomer die Bühne. Es wird gelangweilt applaudiert.

"Hey, hey, hey. Habt Ihr schon davon gehört, dass überall in Deutschland Geldscheine gefunden wurden, die sich einfach so auflösen?"

Stille. Jemand hustet.

"Ich selber bin auch schon ein Opfer davon geworden. Ich habe gestern erst 100 Euro vom Bankautomaten geholt und war dann noch kurz in der Kneipe einen trinken. Als ich heute morgen erwachte und im Portmonai nachschaute, hatten sich die 100 Euro einfach aufgelöst."

Die Gäste verlassen das Lokal. Der Wirt schaltet die Beleuchtung ab.

"Der Witz war doch gut, oder? Hallo? Ist da noch jemand?"

Mittwoch, November 01, 2006

Saures

Na, gab´s bei Euch auch verkleidete Kinder an der Tür? Ein kleiner Trupp hatte sich auch bei mir verirrt, was dazu führte, dass ich noch massenhaft Schokoriegel übrighabe. Na, da werd ich mich wohl selbst opfern müssen.

Wie ich gestern hören musste ist der Ausspruch "Süsses, sonst gibts Saures" nicht nur eine platte Drohung, sondern wird auch tatsächlich gelebt. Nachdem die Quälgeister erkennen mussten, dass es nichts zu holen gab, rächten sie sich mit der Zündung einer Mehl- und Eierbombe.

Herbert Grönemeyer sang irgendwann in den 80´ern "Kinder an die Macht". Wenn Kinder wirklich so sind, dann unterstütze ich diesen Antrag keinesfalls. Andererseits, George Bush ist ja auch nicht viel besser. Wenn der seinen Willen nicht kriegt ... Vielleicht sollten Kinder zur Entschärfung der weltpolitischen Lage das Rezept für Mehl- und Eierbomben publik machen.

Meine Frau erzähle mir heute Morgen von einer ganz anderen Geschichte, die sie kürzlich mitbekommen hatte. In diesem Fall verteilten die Kinder, wenn sie keine Leckereien bekamen tatsächlich Saures... und zwar in Form einer Zitrone.

Ich finde die Idee gut, denn wer einmal so eine fiese Sauerei vor seiner Tür wegmachen durfte, hat garantiert nicht mehr viel Spass daran, im nächsten Jahr wieder Süsses zu kaufen.

Aber bitte jetzt nicht die Kinder zu Halloween als Obstlieferanten missbrauchen.

Sonntag, Oktober 29, 2006

Der Podcast - Folge 9: Happy Halloween

Ja, ich gebs ja zu. Ich bin diesmal ein wenig spät dran. Heute gibts also mal einen Geistesblitz am Sonntag. Dafür aber auch die bisher längste Folge. Das Thema lautet Halloween. Machts Euch am besten in Eurem Sessel gemütlich und lasst Euch von mir eine Halloweengeschichte erzählen.

Untermalt wird das ganze von einem Instrumentalstück aus dem Podsafe Music Network: Lumiere von Andy Guthrie.

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 09 - Happy Halloween

Wie ich meine gewonnene Stunde verbracht habe

Recht herzlichen Dank an diesen ________________ (bitte eine beliebige Bezeichnung für einen geistig zurückgebliebenen Menschen einsetzen), der heute morgen um 2:50 Uhr der Meinung war, er müsse mal ordentlich die Anlage seines Autos aufdrehen.

Ich bin völlig panisch aufgewacht, weil ich dachte, dass unsere Spülmaschine explodiert ist. Nachdem die erste Verwirrung bei mir verflog, ordnete ich diese merkwürdigen Laute als heftig bimmelndes Handy ein. Meins konnte es aber nicht sein, da mein Klingelton anders klingt. Aber der Vergleich mit einem Klingelton war schon nicht schlecht. Ein monotoner, sich immer wieder wiederholender Rhythmus, der schliesslich irgendwann von einem "Mach die Musik aus, sonst ruf ich die Bullen" (oder so ähnlich) unterbrochen wurde. Eine Autotür wurde zugeschlagen und die "Musik" wurde dumpfer. Der Motor wurde angelassen, der Wagen fuhr davon, dann Stille.

Ich weiss nicht worüber ich mich mehr ärgere. Ist es die Tatsache, dass ich wegen diesem Depp nicht mehr richtig einschlafen konnte und eine Stunde wach im Bett lag? Oder ärgere ich mich darüber, dass ich mir jetzt wie ein Spiesser vorkomme, nur weil ein paar Jungs in Partylaune nach hause kommen, während ich wie ein alter Opa herummotze, weil ich nicht schlafen konnte?

Nein, worüber ich mich ärgere ist etwas ganz anderes. Die Musikindustrie beschwert sich darüber, dass die Zahlen für CD-Verkäufe so dramatisch zurückgehen und macht dafür illegale Downloadportale und Raubkopien verantwortlich. In einer Zeit in der bei der Rückfahrt von der Disko nach hause Musik im Auto gespielt wird, die andere mit explodierenden Spülmaschinen oder Nokia-Klingeltönen verwechseln, sollten die Gründe aber vielleicht doch woanders gesucht werden.

Donnerstag, Oktober 26, 2006

Pizza mal ganz anders

Wenn ich eine Pizza bestelle, dann entweder eine "Peperoni-Salami" oder aber eine klassische "Hawai-Pizza. Die Pizzakarte, die mir heute jedoch von einem Arbeitskollegen aus Werne präsentiert wurde, sprengt für mich jeden Rahmen. Mit meinen doch recht gewöhnlichen Pizzawünschen würde man mich in dieser Pizzeria wahrscheinlich auslachen.

Okay, die üblichen Standardsorten gibt es auch dort. Schon beim kurzen rumstöbern finden sich dort dann aber Pizzen mit Bratkartoffeln, Fischstäbchen oder Erdbeeren.

Wer es erotisch mag, sollte auf jeden Fall mal die Pizza "Wolllust" mit Serrano-Schinken, Spargel, Erbeeren und Metaxa-Sauce probieren. Ein wenig befremdlich klingt hingegen die Pizza "Neunundsechzig" mit Pflaumen, Hinterschinken, Rosinen, Zimt und Puderzucker.

Selbst an die Vierbeinigen Freunde wurde gedacht. Es gibt spezielle Hundepizzen mit Schinken. Und für den kleinen Hunger zwischendurch gibts die Pizza "Terminator" mit den Maßen 40x60, belegt mit Krabben, Lachs, Gyros, Hähenbruststreifen, Spargel, Meeresfrüchten, Sardellen, Erbeeren, Pflaumen, Bananen und Serranoschinken.

Falls ich irgendwann mal wieder in Werne sei, solle ich unbedingt mal bei 4712 - Bleibt alles anders dieser Pizzeria vorbeischauen. Na, mal sehen. Wer sich die Homepage genauer anschauen will, möge bitte auf der Startseite die Postleitzahl von Werne 59368 eingeben.

Mittwoch, Oktober 25, 2006

Ehrliche Reaktionen bei Heimdekoshows

Die Überaschung für die Eltern war lange geplant. Nachdem die Kinder beschlossen hatten, dass das Wohnzimmer der Eltern dringendst nach einer Renovierung schrie, wurde rasch das Fernsehteam der beliebten Heimdekoshow mit der kecken Rothaarigen und dem dösigen, aber doch talentierten Handwerker gerufen. Die trabten auch sofort mit einem fünfköpfigen Drehteam und ein paar billigen Hilfskräften an und legten los. Tapete runter, Teppich raus, Möbel auf den Sperrmüll usw.

Schliesslich wurde das komplette Wohnzimmer nach den Wünschen der Kinder umgestaltet, die ihre Eltern während der Umbauphase in einen kleinen Überaschungsurlaub geschickt hatten. Die eigentliche Überaschung sollte jedoch die Rückkehr der Eltern sein. In Gedanken malten sich die Kinder schon aus, wie sehr sich Vati und Mutti über den tollen Laminatboden, die modische Tapete und die trendigen neuen Möbelstücke freuen würden. Und dann war es soweit: Die Eltern betraten den Flur, bekamen eine Augenbinde, wurden in den neuen Raum geführt und dann wurde die Augenbinde entfernt.

Was ich an dieser Stelle EINMAL gerne sehen würde, wäre eine ehrliche Reaktion der Eltern. Wenn bei Deutschland sucht den Superstar ein kleiner verpickelter Möchtegernsänger der leidgeprüften Jury ein Ohrenschmalzwegsprengendes "My Heart will go on" um die Ohren krächzt, lässt Dieter Bohlen den Performer doch auch mit einem markigen Spruch spüren, was er von ihm hält. Warum kriegt sowas nicht auch Herbert Müller aus dem kleinen Dortmunder Vorort hin?

Statt den lieben Nachwuchs vor laufender Kamera mal ordentlich zusammenzuscheissen, weil der von Opa geerbte massive Eichenschrank nun durch ein einsturzgefährdetes IKEA-Sperrholzimitat ersetzt wurde, wird im "Mareike Armado"-Tonfall (nur ohne holländischen Akzent) unendliche Begeisterung geheuchelt. Mutti weiss beim Anblick des hellen Laminatbodens ganz genau, dass sie nun zum täglichen, nebelfeuchten durchfeudeln verdammt ist. Vorbei sind die schönen Zeiten, als der dicke, dunkelgraue Teppich Vatis überschwappendes Bier problemlos absorbierte. Jedoch beschwert auch sie sich nicht, sondern grinst leicht senil und in Zeitlupe in die Kamera.

Alles freut sich, ist glücklich und zufrieden. Nach einem lustigen kleinen Dialog zwischen den beiden Moderatoren endet schliesslich die Show. Ich bin mir ganz sicher, dass der Sender schon Stunden an Material für ein neues Konzept im Kasten hat. Name der Sendung: "Unsere Kinder: Frei zur Adoption".

Sonntag, Oktober 22, 2006

Der "Xavier-Naidoo-Hit-Mix"

Kürzlich wurde im Normcast ein YouTube-Video vorgestellt, welches ich den Lesern meines Blogs auf keinen Fall vorenthalten möchte. Ich hab mich einfach nur weggerollt.

Samstag, Oktober 21, 2006

Der Podcast - Folge 8: Lecker, lecker

Meine Herren, mittlerweile schon der achte Podcast. Diesmal gehts ums Essen. Hat übrigens mal jemand einen Tip für mich, wie man einen ständig dazwischenkrächzenden Nymphensittich während der Podcastaufnahmen abschalten kann?

Hier sind ein paar Links zur heutigen Folge:

Häckele - falls es jemanden interessiert

Wissenswertes über Rindersteaks inklusive der verschiedenen Garstufen

Musik kommt wieder aus dem Podsafe Music Network. Diesmal "girls stuff" mit "I´m sorry".

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 08 - Lecker, lecker

Freitag, Oktober 20, 2006

Fit mit Kinderschokolade

Mal angenommen, Ihr schlendert fröhlich durch den Supermarkt und entdeckt eine Packung Friteusenfett auf dem sich Sammelpunkte für vergünstigte Besuche bei den Weight Watchers finden. Würdet Ihr nicht ein wenig verwundert schauen, vielleicht sogar den Kopf schütteln, auf jeden Fall aber dem hinter dieser famosen Idee steckenden Marketingmenschen eine mentale Botschaft senden, die ihm noch drei Tage später die Ohren klingeln lässt?

Was ich gefunden habe, war zwar kein Friteusenfett, spielt aber von der Kalorienmenge im gleichen Bereich: Kinderschokolade. Das tolle dabei ist, dass auf jeder Packung Kinderschokolade 2 Sammelpunkte zum ausschneiden sind. Nun fragt sich der interessierte Leser dieses Blogs natürlich "Hey, 2 Sammelpunkte. Was kann ich damit tolles machen?"

Antwort: Nix.

Absolutes Minimum sind 50 Punkte. Damit ist es dann möglich, sich aus dem Prämienshop eine doofe Mütze auszusuchen. Auf der Mütze prangt dann die Aufschrift "just sports" und somit offenbart sich langsam aber sicher der Werbepartner von Kinderschokolade. Es ist der deutsche Olympische Sportbund.

Die dahinter steckende Idee find ich ganz prima. Überall wird ja gejammert und gestöhnt, dass die deutschen Kinder immer träger, dicker und überhaupt werden, aber ob diese Sammelpunkteaktion da wirklich hilft?

So in etwa sieht die Rechnung aus, wenn ich mir ein komplettes Sportleroutfit über diese Aktion bestelle:
Sportcap - 50 Punkte
T-Shirt - 100 Punkte
Rucksack - 150 Punkte
Trainingshose - 175 Punkte
Kapuzenjacke - 200 Punkte
Das macht zusammen 675 Punkte. Den Volleyball für 75 Punkte, sowie das Longsleeve für 125 Punkte lasse ich mal raus. Um mir also meine komplette Sportausrüstung mit dieser Aktion zu beschaffen, muss ich 337,5 Schachteln Kinderschokolade verputzen. Wahlweise wären auch etwas weniger als 170 Packungen Hanuta oder knapp 97 Gläser Nutella (750 g) möglich.

Okay, eine ähnliche Aktion gab es auch schon während der Fussball WM, aber da hat ja eh jede Firma mit Fussballartikeln geworben. Bis zum 30.04.07 haben die Kunden zur Einsendung der Sammelpunkte Zeit. Na, dann mal los.

Donnerstag, Oktober 19, 2006

Bohrende Fragen

Und wieder ist es Zeit für eine neue Folge aus unserer beliebten Reihe "Bürodialoge":

Eine Etage über unserem Büro hört man plötzlich das Geräusch einer Bohrmaschine.

Kollege A: Was bohren die denn da schon wieder?
Kollege B: Löcher.
Kollege A: Nein, ich meine wo die bohren?
Kollege C: In der Wand.

Ich bin der Meinung, dass die Fragen zufriedenstellend beantwortet wurden.

Mittwoch, Oktober 18, 2006

Mein Ritterschlag

Tom Bones von Dingolstadt Comedy, der wohl genialsten Comedytruppe überhaupt, hat meinen Blogeintrag vom 08.08.06 kommentiert.
Tach Dübel
Hab den Eintrag über Googel gefunden und bin ebenfalls schwer begeistert.
Du solltest auch Comedy machen.
Deine Einträge sind sehr unterhaltsam. Respekt und Anerkennung und natürlich Dank für die Werbung

Tom Bones von Dingolstadt Comedy
Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass die Matrix-Verarsche MACHTNIX von Dingolstadt mittlerweile längst zum Download bereit steht?

FallaufdieKnie ...

ICH BIN UNWÜRDIG ... ICH BIN UNWÜRDIG ... ICH BIN UNWÜRDIG...

Kill Bill & Chili con Carne

Gestern hatte ich Besuch. Ich hatte einen Arbeitskollegen eingeladen, damit dieser mal wieder in den Genuss von wirklich leckerem Chili con Carne kommt.

Um die Wartezeit bis zum Beginn des Essens zu verkürzen, hatte er ein paar DVDs mitgebracht. So begab es sich, dass ich gestern Abend "Kill Bill 1" sah.

Wie viel Blut hat eigentlich der durchschnittliche Mensch so in sich? Nach dem Regisseur des Films, Quentin Tarantino, sind es ca. 200 Liter, die nach der Abtrennung eines Körperteils wie Wasser aus einem geplatzten Rohr schiessen.

Die Handlung hielt sich ebenso schwer in Grenzen: Uma Thurman metzelt. Das wars eigentlich schon. Am Ende des Films war ich dann irgendwie doch recht irritiert. Solche Splatterfilme landen eigentlich eher selten in meinem DVD-Player. Aus irgendeinem Grund habe ich den besagten Kollegen dann aber doch gebeten, mir den zweiten Teil dazulassen. Am Wochenende werd ich dann mal schauen wie es weitergeht.

So schlecht kann es also dann doch nicht gewesen sein. From Dusk till Dawn und diese CSI Folge von Tarantino waren ja irgendwie auch nicht übel.

Achja, das Chili con Carne war trotz des blutigen Gemetzels als Vorspeise lecker.

Sonntag, Oktober 15, 2006

Die letzte Kasse im Supermarkt um die Ecke

Gemäss der "Dampfkesseltheorie" von Konrad Lorenz definiert sich Aggression als angeborener Mechanismus. So heisst es: Aggressive Impulse stauen sich bis zu einem gewissen Punkt auf, an dem sie sich entladen, sich also das "Ventil des Dampfkessels öffnet".

Wo lässt sich ein solcher Effekt schöner beobachten als ... im Supermarkt um die Ecke.

Es ist Samstag Mittag, der Laden ist rappelvoll. Alle Kassen (bis auf eine) sind besetzt und voll augelastet. Sämtliche Kunden sind genervt, haben vielleicht den einen oder anderen Artikel nicht gefunden, mussten sich durch volle Gänge schieben, hatten möglicherweise missgelaunte Kinder dabei und nun noch die lange Kassenschlange vor sich.

In diesem Augenblick in dem sich schon sehr viel Frust im "Dampfkessel" der Kundschaft angesammelt hat, eilt eine Kassierin herbei und öffnet die letzte Kasse. Ein Hoffnungsfunke glimmt bei den Kunden auf. Schliesslich bietet sich die Möglichkeit, den mindestens 20minütigen Kassenaufenthalt drastisch zu verkürzen und für diese Chance würde mancher sogar morden. Zumindest scheint es so, denn kaum blinkt das grüne Lämpchen über der Kasse auf, beginnt der Run auf die letzte Kasse ...

... und es ist ein mörderischer Run. Familienväter setzen zum riskanten Überholmanöver an, alte Omas werden trotz Rollator plötzlich recht fit und alleinerziehende Mütter knallen erbarmungslos Ihren Einkaufwagen in die Hacken des Vordermannes. An diesem Punkt ist der "Dampfkessel" prallt gefüllt und das Entladungsventil wird somit geöffnet. Es werden bitterböse Blicke, möglicherweise sogar Worte gewechselt. Möglicherweise gibt es sogar Fälle von leichten Handgreiflichkeiten.

Ich bin mir ganz sicher, wenn es jemals einen dritten Weltkrieg gibt, dann wird er seinen Ursprung an der letzten Kasse im Supermarkt um die Ecke haben. Für Verhaltensforscher ist dieser Ort das Paradies, für mich ein Ort, der immer wieder Stoff für neue Blogeinträge liefert.

Samstag, Oktober 14, 2006

Der Podcast - Folge 7: Herbst

Mal wieder Sauwetter draussen? Macht nix ! Dübels Geistesblitz - Der Podcast gibt in der aktuellen Folge tolle Tips, die den Herbst angenehmer gestalten. Musik gibts ausnahmsweise mal nicht aus dem Podsafe Music Network, sondern von Sebastian Storbeck von der Grossstadtpoesie.

Herbstdepression, zieh Dich warm an !

Direktdownload: Duebels_Geistesblitz07.mp3

Donnerstag, Oktober 12, 2006

Eine lustige, kleine Geschichte

Ich überlege die ganze Zeit, ob ich die lustige kleine Geschichte, die mir heute passiert ist, in einem Blogeintrag verarbeite. Allerdings ist die lustige, kleine Geschichte, die mir heute passiert ist, ziemlich peinlich, eklig und daher eigentlich nicht für einen Blog geeignet. Da die lustige, kleine Geschichte, die mir heute passiert ist, aber förmlich um Veröffentlichung fleht, werde ich sie zumindet in Stichpunkten wiedergeben.

ICH
FIRMENTOILETTE
GROSS
ABGESPÜLT
VERSTOPFT
SCHWIMMENDE OBJEKTE IN SCHÜSSEL
KLOBÜRSTE
STECKT FEST
OBJEKTE IN SCHÜSSEL SCHWIMMEN UM KLOBÜRSTE HERUM
PANIK
GEDANKE AN FLUCHT
HAUSMEISTER NICHT VERFÜGBAR
PUTZFRAU NICHT VERFÜGBAR
BEHERZTER GRIFF INS KLO
BÜRSTE FREI
WASSER LÄUFT AB
AUFATMEN
LANGE UND INTENSIV HÄNDE GEWASCHEN

Mehr will und kann ich an dieser Stelle nicht dazu sagen.

Mittwoch, Oktober 11, 2006

Ende der Sucht

Heute im Supermarkt konnte ich nicht wiederstehen. Eine 12´er Packung Reber Mozartkugeln hatte meine Aufmerksamkeit geweckt. Dazu gab es eine Gratis-CD mit den Greatest Hits vom Komponisten. Gut, der Preis war natürlich hierfür mal wieder stolz. Ganze 7 Euro für 12 Pralinchen ist nicht ohne, aber ich könnte mich in diese Dinger wirklich reinlegen. Ich hab eigentlich gar keine Ahnung mehr, wie ich an diese Leidenschaft geraten bin. Früher fand ich allein die altmodische Aufmachung der Pralinenkisten irgendwie sehr Oma-mässig.

Mittlerweile hat sich allgemein im Bekanntenkreis herumgesprochen, womit man mir eigentlich immer mal wieder eine Freude bereiten kann. Ein Jahr hat mir das zu Weihnachten sogar einen Mozartkugelvorrat beschert, der noch leicht bis in den Februar langte. Leeeeeeeeeeeeecker.

Tja, somit wäre ich für den nächsten Schokosuchtanfall gerüstest. Das Beste daran: Meine Frau mag keine Mozartkugeln. :-)

Montag, Oktober 09, 2006

Sucht

Wie tief ein Mensch sinken kann, wenn er seine Sucht befriedigen will, musste ich gestern erfahren. Sämtliche Süssigkeitenvorräte waren aufgebraucht und just in dieser Situation gelüstete es mich an besagtem Sonntagabend nach einem Stück Schokolade. Die Suche führte mich durch die gesamte Wohnung, jedoch vergebens. Nun wird der Leser natürlich zu bedenken geben, dass es doch immerhin Tankstellen gibt, die auch an Sonntagen für Schokonachschub sorgen. Leider gesellte sich zu meiner Sucht auch noch die akute Unlust, das Haus zu verlassen.

Am Ende wurde ich dennoch fündig. In der Kiste mit den Backzutaten fand ich schliesslich eine Packung Kuchenglasur - Geschmacksrichtung Schokolade.

Samstag, Oktober 07, 2006

Der Podcast - Folge 6: Lotto

Wenn Ihr diesen Podcast hört ist wahrscheinlich eh schon alles gelaufen, aber egal. Heute also mal ein Podcast zum Thema Lotto.

Interessantes zum Thema von der offiziellen Lottoseite

Musik vom Podsafe Music Network: Stavia - Lucky Day

Und weils so schön zum Thema passt: Loriot - Der Lottogewinner

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 6 - Lotto

Viel Glück an alle potentiellen Lottokönige.

Freitag, Oktober 06, 2006

Kofferpacken

Heute auf der Arbeit. Mittagspause (selbstverständlich).

Kollege 1: Kommt, wir spielen Kofferpacken.

Kollege 2: Och, nö. Nich son Kinderkram.

Ich: Muss das sein?

Kollege 1: Ja, das muss. Also, ich packe meinen Koffer und ich nehme mit ... einen Regenschirm.

Kollege 2: Mmmpf, ich packe meinen Koffer, nehme den Regenschirm mit und eine Taschenlampe.

Ich: Ich packe meinen Koffer und nehme den Regenschirm mit, die Taschenlampe und einen Röntgenflouridessenzspektralanalysator.
Und schon hatte keiner mehr Lust zu spielen. Merkwürdig. Ich habe zwar keine Ahnung was ein Röntgenflouridessenzspektralanalysator ist, geschweige denn wie man es schreibt, aber ich habe das Wort irgendwo mal aufgeschnappt und es hilft mir in vielen Situationen immer weiter.

Dienstag, Oktober 03, 2006

Verbuchselte Wechselstaben

Alte Menschen brabbeln oftmals merkwürdiges Zeugs vor sich her. Mir ging es heute morgen jedenfalls so, als ich zur Reinigung meiner Brille dieselbe von der Nase nahm, mir ein Reinigungstuch schnappte und dann jenen merkwürdigen Satz ausstiess, dem dieser Eintrag gewidmet ist.

Na, dann will ich doch mal eben die Pille brutzen.

Eine zeitlang hatten meine Frau und ich mal die Angewohnheit, in guter alter "Kentucky schreit *icken"-Tradititon Buchstaben innerhalb eines Satzes zu vertauschen, was dann zu Wortkreationen wie "Werliner Beisse schit Muss" führte.

Leider brannte sich diese Art der Buchstabenjonglage dermassen ins Gehirn ein, dass oftmals auch im normalen Sprachgebrauch ein solcher Satz herausrutschte. Gottlob konnte ich es mir doch noch irgendwie abgewöhnen, aber an manchen Tagen wie heute passierts dann doch wieder.

Fröhliche Wiedervereinigung wünscht,

Der Dübel

Sonntag, Oktober 01, 2006

Ich und mein Pixel-Ich

Eine Option die sich in mehr mehr Computer- und Videospielen bietet ist die Möglichkeit, den Spielcharakter zu Beginn des Spiels ein individuelles Aussehen zu verpassen. Dies bot sich mir erstmals so richtig in "Oblivion, einem Fantasy-Rollenspiel auf der XBox 360, an. Derzeitig spiele ich "Saints Row". Ähnlich wie in G.T.A. hetzt man als kleiner Ganove durch eine fiktive Stadt und verdient sich Geld und Respekt durch üble Machenschaften. Gleich zu Beginn des Spieles konnte man durch diverse Schieber und Regler beispielsweise die Nase verlängern, ein Doppelkinn herausarbeiten oder oder oder. Natürlich verlockte das ganze doch sehr dazu, mal sein eigenes Ebenbild zu erstellen.
Ich denke es ist mir so halbwegs gut gelungen, auch wenn meine Frau während der Erstellung meines Alter Ego immer wieder an meinem Kinn herumnörgelte.

Vielleicht hebt der eine oder andere nun mahnend den Zeigefinger und fürchtet nun, dass für den Durschnittspieler die Grenze zwischen Spiel und Realität noch mehr verwischt wird. Nun, auch wenn mein Fahrstil im Spiel recht "grob" ist, so hat sich der im wirklichen Leben nicht wirklich geändert. Und solange ich meine Kollegen im Büro morgen früh nicht mit einem "Yo, whatsup?" begrüsse und meine Chefin als "Bitch" bezeichne, mache ich mir da keine grossen Sorgen.

Samstag, September 30, 2006

Jacobs vs. Senseo

Ich trinke gerne Kaffee, aber ich nicht trinke nicht oft Kaffee und wenn, dann höchstens eine Tasse. Was liegt also näher, als sich eine Senseo Kaffeemaschine anzuschaffen. Vor ca. 2 Jahren habe ich mir also solch ein Gerät angeschafft und möchte das gute Stück nicht mehr missen. Nachdem ich dann verschiedene Kaffepads von verschiedenen Anbietern durchprobiert habe fand ich endlich bei Jacobs meine Stammsorte.

Jetzt kommt der Teil der Geschichte, in dem die dunklen Wolken am Seneseohimmel auftauchen, denn dem Hersteller der Senseo-Kaffeemaschinen gefällt es ja überhaupt nicht, dass seine Kunden plötzlich Kaffee einer Fremdfirma durch Ihr Qualitätsprodukt jagen. Also wurde geklagt und auf meinem geliebten Jacobskaffe fand sich plötzlich ein kleiner runder Aufkleber mit der Aufschrift "Nicht geeignet für Senseo- und Petra-Kaffepadmaschinen".

Okay, dachte ich mir. Vielleicht nicht geeignet, aber es funktioniert und mir schmeckts. Dann kam aber plötzlich in meiner Familie das Gerücht auf, dass es plötzlich nirgendwo mehr Jacobspads zu kaufen geben soll. Panik stieg in mir auf und ich schrieb der Firma Jacobs eine Email mit der Bitte um Stellungnahme. Heute kam die Antwort.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

vielen Dank für Ihr Schreiben an jacobs.de. Wir freuen uns immer, von unseren Kunden zu hören.

Zu Ihrem Anliegen teilen wir Ihnen mit, dass Kraft Foods den Verkauf von Kaffeepads aus rechtlichen Gründen vorübergehend einstellen musste.

Das Patentverfahren wurde zwischenzeitlich entschieden, und der Verkauf wird ab sofort wieder aufgenommen. Spätestens ab Kalenderwoche 38 sollten Sie die JACOBS-Kaffeepads wieder in den Märkten vorfinden.

Sollten Sie JACOBS-Kaffepads in der nächsten Zeit nach wie vor nicht im Regal stehen sehen, fragen Sie einmal die jeweilige Marktleitung, ob die Pads dort weiterhin gelistet und bereits nachbestellt worden sind. Man wird Ihnen Ihre Frage sicherlich beantworten können.

Bei Rückfragen stehen wir gerne wieder zu Ihrer Verfügung. Sie erreichen uns jederzeit über unser E-Mail-Kontaktformular auf unserer Internetseite unter dem Menüpunkt "Kontakt" bzw. "Fragen".

Mit freundlichen Grüßen

KRAFT FOODS DEUTSCHLAND
Verbraucherservice

Malte Heitmann

http://www.jacobs.de
Danke, Malte. Du hast meinen Tag gerettet.

Solange das Licht noch nicht brennt ...

Letzten Dienstag war Jürgen von der Lippe live im Hammer Maxipark. Die Karten lagen schon seit vielen Monaten (der frühe Vogel fängt den Wurm) in unserer Vitrine und als wir dann Abends dort ankamen bestätigte mir der grosse AUSVERKAUFT-Aufkleber über dem Programmplakat, dass meine Entscheidung des frühzeitigen Kartenkaufs richtig war.

Zum Programm selber erspare ich mir viel Geschreibe. Supersprüche und Comedynummern. Jürgen von der Lippe halt. Aber es gibt eine Sache, die mich bei Konzerten, Comedyabenden und dergleichen immer wieder verwundert. Nach der Pause verbeugt sich der Künstler nach 30 Minuten plötzlich, ruft noch einmal "Sie waren wunderbar, gute Heimfahrt" und verschwindet hinter der Bühne. Der regelmässige Besucher derartiger Veranstaltungen weiss natürlich, dass da noch eine Zugabe kommt. Meine goldene Regel lautet: "Solange das Saallicht noch nicht brennt, kommt der Künstler wieder."

Andere Zuschauer scheinen da eine ganz andere Regel zu haben. "Solange das Saallicht noch nicht brennt, habe ich noch genug Zeit den Saal zu verlassen."

Okay, mit dieser Mentalität umgeht man natürlich das grosse Gerangel wenn man am Ende den Vorführraum verlassen will. Auch das Parkplatzchaos bleibt einem erspart. Es ist aber nun auch so, dass sich der Mensch auf der Bühne an einem normalen Abend mindestens dreimal verabschiedet. Das Programm geht also in den meisten Fällen locker noch eine halbe Stunde weiter und während der "Frühaufsteher" schon auf dem Weg nach hause ist, sitze ich noch auf meinem Theaterstuhl und geniesse die Zugaben.

Bei Jürgen von der Lippe war es letzten Dienstag ebenso. Jürgen bedankte sich, verbeugte sich brav und ging. Kaum war er von der Bühne, streifte sich ein älterer Herr vor mir die Jacke über und huschte davon. Eine Minute später erschien von der Lippe wieder und fuhr mit seinem Programm fort.

Okay, richtige Zugaben gibt es ohnehin nicht mehr. Bei nicht einem von mir besuchten Comedyabend (und das waren schon einige) hatte ich das wirkliche Gefühl, dass es sich nicht um eine ohnehin geplante Zugabe handeln würde. Trotzdem würde ich nie eine Livevorstellung gegen eine verfrühte Heimfahrt eintauschen.

Freitag, September 29, 2006

Der Podcast - Folge 5: Der Stripcast

Tja, was soll ich sonst noch schreiben. Heute gibt es einen Stripcast. Ich lass die Hüllen fallen.

Zur musikalischen Unterstützung habe ich mir heute mal 2 Tracks aus dem Podsafe Music Network gefischt. Es gibt "Love so strong" von der Big George Jackson Blues Band und "Whatever you want" von Brett Mikels.

Ein gaaaanz dickes Dankeschön geht an meine Schnuppe, die für fast jeden verzapften Blödsinn von mir Verständnis hat.

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 5 - Der Stripcast

Montag, September 25, 2006

Döner und Shakespeare

Ich hab nichts dagegen, wenn bestimmte Dinge des täglichen Alltags mit englischsprachigen Namen versehen werden. Irgendwie wärs ja auch albern, wenn ich plötzlich meine Homepage als Heimseite bezeichnen würde. Aber wenn schon englisch, dann bitte konsequent. Neulich beim Dönershop meines Vertrauens (ja, ich pfeife auf diese Gammelfleisch-Panikmache) erblickte ich durch die Scheibe des Kühlschranks neben den üblichen Uludag- und Gazoz-Dosen auch ein paar Becher Ayran in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Dort gab es Ayran pur, Ayran Erdbeer, Ayran Pfirsich und ... Ayran Cherry!?!

Okay, ich sehs ja ein. Diese netten Bezeichnungen sind ja nun mal für den typischen Döner-Durschnittskunden gemacht. Damit sind die gemeint, die ihren Döner immer mit "Scharf" bestellen. Schon mal in letzter Zeit im Supermarkt das Gewürzregal durchsucht, ob sich da irgendwo zwischen Koreander, Nelken, Zimt und Muskat auch eine Dose mit "Scharf" findet? Ich glaube kaum.

Trotzdem bin ich da doch sehr irritiert und kanns mir nicht erklären wieso gerade die Kirsche plötzlich verenglischt wird. Vielleicht will man irgendwie die Namensähnlichkeit zur Cherry Coke nutzen? Keine Ahnung. Vielleicht sollte man manche Dinge auch besser überhaupt nicht übersetzen.

Auf jeden Fall bietet sich hier eine schöne Möglichkeit zur lebensnahen Anwendung von Shakespeare.

What´s in a name? That which we call a rose
By any other name would smell as sweet.

Sonntag, September 24, 2006

Sipahh

Nein, ich bin nicht gerade mit dem Kopf auf die Tastatur gefallen, wie der Titel vielleicht suggerieren könnte. Sipahh ist ein supertolles Produkt welches mir vorgestern beim einkaufen irgendwie in den Einkaufswagen fiel. Trinkhalme mit Geschmacksperlen, erhältlich in den Geschmacksrichtungen Schoko, Vanille, Erbeer und Banane. Einfach in ein Glas Milch stecken und schlürfen, pardon sippen, und schon verwandelt sich die Milch im Mund in Kakao oder sonstwas.

Ich gebs zu, ich hatte schonmal beim Shopblogger darüber gelesen und seine Begeisterung im letzten Sipahh-Beitrag hat mich dann auch ein wenig zum Kauf angestiftet, mal ganz davon abgesehen, dass ich (fast) jeden neuen Blödsinn kaufe, der auf den Markt kommt. Ich habe beispielsweise auch schon Toilettenpapier mit Winterapfelduft gekauft. Aber zurück zum Sipahh.

Bei den Kakaostrohhalmen stellte sich mir nur eine Frage. Warum färben sie die Milch braun? Aus dem unteren Ende des Halmes lief nämlich braungefärbte Milch heraus, da ich entgegen der Packungsempfehlung mein Glas nicht innerhalb des 5 Minuten-Trink-Zeitraumes geleert hatte. Warum muss die Milch also nun im Glas weiss und in meinem Mund braun sein? Wer kommt auf die kranke Idee, einer anderen Person seinen Mundinhalt zu präsentieren? Egal, kaufen werde ich die Dinger wahrscheinlich eh nicht nochmal (genauso wie das Winterapfel-Toilettenpapier), da ich den Geschmack doch sehr künstlich fand. Es war halt mal wieder ein Kauf der Kategorie "Dinge, die die Welt nicht braucht".

Samstag, September 23, 2006

Der Unterhaltungs-Overkill

Im Augenblick kann ich mich eigentlich nicht über Langeweile beklagen. Der letzte Geburtstag war recht erträglich und hat mir immerhin zwei tolle DVD-Boxen (Lost und Battlestar Galactica) beschert, die nun geschaut werden wollen. Ausserdem habe ich noch 10 weitere ungesehene Filme in meinem Regal, die ich mal über Hitflip getauscht habe. Dann haben mir noch 2 Freunde jeweils ein XBox Spiel ans Herz gelegt, welche ich mir auch noch vornehmen möchte. Tja, und wenn ich damit durch bin könnte ich eigentlich ja noch das Buch weiterlesen, das schon seit 2 Monaten auf meinem Nachtschränkchen liegt.

Nächsten Dienstag geht übrigens zu Jürgen von der Lippe. Die Karten für sein Live-Programm liegen auch schon seit Monaten in der Ecke und haben übrigens zu meinem Geburtstag Gesellschaft von 2 Grease-Musical Eintrittskarten bekommen.

Also, es gibt so viele Dinge die ich tun könnte, aber was mache ich: Ich schreibe einen Blogeintrag. Das ist doch irgendwie wie die Geschichte, wo ein Kind ein superteures Geschenk bekommt und am Ende mit dem Pappkarton spielt.

Ach, was soll. Spiel ich halt noch ein wenig mit der Pappkiste.

Freitag, September 22, 2006

Der Podcast - Folge 4: Happy Birthday

Geburtstag Nummer 32 liegt nun schon ein Weilchen hinter mir, ist aber immer noch aktuell genug um daraus eine Podcast-Folge zu machen. Und auch wenn ich vielleicht ein wenig miesepetrig im Bezug auf Geburtstage bin, so freue ich mich doch über jedes einzelne "Happy Birthday".

Die Backgroundmusik liefert heute Craymo mit "Happy Birthday" aus dem Podsafe Music Network.

Direktdownload: Dübels Geistesblitz_04 - Happy Birthday

Montag, September 18, 2006

Wer lacht, verliert

Und schon wieder lautet das Thema: Filme. Diesmal allerdings aus der alluntersten Schublade. Es dreht sich nämlich um die alten Schinken aus den 70´er Jahren mit Rudi Carell, Ilja Richter, Gunter Phillip und Theo Lingen a la "Herz und Schmerz am Wörthersee" und "Die tollen Tanten schlagen zurück".

Ein nettes DVD-Paket mit besagten Filmen liegt derzeitig hier auf meinem Schreibtisch. Gedacht ist es als Geschenk für meinen Vater zu seinem Geburtstag in 2 Tagen. Ich selber käme niiiiiiemals auf die Idee, diese Machwerke in meinen DVD-Player zu werfen. Gerade eben hatte ich aber Besuch von einem sehr guten Freund und hierbei sprachen wir dann auch über die Schlechtigkeit besagter Filme. Als ich mir die DVD-Hüllen nochmal durchsah bemerkte ich, dass auf einer der DVD´s sogar diverse Trailer vorhanden sein sollten und so kam es zum ultimativen Lustigkeitstest.

DVD rein, Trailer an. Wer zuerst lacht, hat verloren. Okay, die Trailer waren jetzt weniger auf die 70´er Jahre Filme bezogen. Vielmehr gab es Trailer diverser Thomas Gottschalk und Mike Krüger Filme, die man eh schon tausendmal im Fernsehen gesehen hat. 2 Nasen tanken Super und solche Sachen.

Das Ergebnis ist erschütternd. Ich, als absoluter Miesmacher solcher Filme, habe gelacht. In dem Augenblick als Mike Krüger im Scheichkostüm einen Hummer auf seinen Teller klatschen lässt und mit Besteck in der Hand "Da macht es Hummer-Hummer-Hummer-Täterä" singt, war es um mich geschehen und ich hatte Tränen in den Augen. Ähnliches ist mir dann noch zweimal passiert.

Hätte ich das ganze unter normalen Bedingungen im Fernsehen gesehen, wäre mir das ganze wahrscheinlich völlig am Hintern vorbeigegangen. Vielleicht sollte man sich öfter mal Filme mit einem strikten Lachverbot ansehen. Da wird dann auch der älteste Witz wieder ein echter Brüller.

Samstag, September 16, 2006

Irreführende Filmtitel

Oh, mann. Ich tu sowas ja nicht gerne, aber gestern Abend war es ganz schwer notwendig. Ich habe einen Film mittendrin einfach ausgeknipst, weil er handlungsmässig irgendwie so gar nicht in die Pötte kam. Meine Frau und ich hatten uns gedacht, dass wir mal einen gemütlichen DVD-Abend machen. "Rendezvous mit Joe Black" lag noch ungeschaut in meinem Regal. Der Streifen ist zwar auch schon etwas älter, aber ich habe ihn halt noch nie gesehen. Nach einer sehr langatmigen halben Stunde ergriff meine Frau schliesslich die DVD-Hülle und suchte nach der Filmlänge auf dem Cover. 170 Minuten. Ein flehender Blick von Ihr liess mich schliesslich die Stoptaste drücken, aber es tat mir nicht leid, denn ich war ähnlicher Meinung.

Der Handlung nach geht es um einen 60 Jahre alten Mann der Besuch von Gevatter Tod in der Verkörperung von Brad Pit bekommt. Fast drei Stunden lang dreht sich somit die Handlung darum, ob dieser alte Mann nun stirbt, oder später, oder gar nicht, oder wie, oder was?

Meiner Meinung nach hätte zu diesem Film ein anderer Titel besser gepasst. Nämlich der des Films, den ich mir am gleichen Tag morgens zum Frühstück (ich hatte ja Urlaub) angesehen habe. "Stirb langsam 3". Auch hier war der Filmtitel aber wieder mal recht irreführend, da in dem ganzen Film nicht ein einziger Gegner von Bruce Willis langsam gestorben ist. Im Gegenteil. Das ging sogar ziemlich fix.

Ein wenig hilfreichere Filmtitel könnten vor mancher Enttäuschung schützen.

Freitag, September 15, 2006

Der Podcast - Folge 3: Ein Herz für GEZ-Kontrolleure

Was gibts heute im neuen Podcast?

- GEZ-Diskussion bei www.dreisechzig.net

- ein furchtbarer Song auf Platz 1 bei www.podparade.de

- Musik: Rock kills kid mit Paralyzed aus dem Podsafe Music Network

Und nicht vergessen ...
Direktdownload: Dübels Geistesblitz 03 - Ein Herz für GEZ Kontrolleure

Donnerstag, September 14, 2006

Total porno

So, nachdem ich in den letzten zwei Tagen ja ein wenig faul mit Blogeinträgen war und eigentlich mehr oder weniger nur Bilder von mir und meinem Nymphensittich ins Netz gestellt habe, kommt heute mal ein wenig mehr.

Beim rumstöbern in meiner Arbeitstasche (frag mich mal einer was ich im Urlaub an meiner Arbeitstasche zu suchen habe) ist mir ein Zettelchen in die Hand gefallen, das ich von einem Kollegen bekommen habe. Nein, kein Liebesbrief im Stil von "Willst Du mit mir gehen?". So gute Kollegen sind wir dann doch wieder nicht. Auf diesem kopierten Zettel geht es um Jugendsprache. So wie beispielsweise tief in den 80´ern etwas besonders tolles als "geil" bezeichnet wurde, verwendet der Jugendliche der Jetztzeit hierfür den Begriff "porno". Wenn jemand Blähungen hat, so nennt man das "Analhusten". Besonders schön finde ich den Ausdruck für Schwitzflecken unter den Achseln: Achselkaffee.

Naja, wie auch immer. Ist zwar lustig, aber wirklich verwenden möchte ich die Ausdrücke dann doch nicht. Ich kann mich nämlich auch noch daran erinnern, wie damals in den 80´ern sogenannte Erwachsene als besonders jung gelten wollten und die Ausdrücke der damaligen Jugendlichen verwendet haben. Man stelle sich eine Mittvierzigerin mit Dauerwelle und rosa Pulli in den 80´ern vor, die Modern Talking einfach nur "geil" findet. Brrrrrrrrrrrr.

Ansonsten laufen die Vorbereitungen für die dritte Folge von "Dübels Geistesblitz - Der Podcast" bereits auf Hochtouren. Mein derzeitig grösstes Problem ist ein publicitygeiler Nymphensittich der jedesmal loszwitschert, sobald ich das Mikro einschalte. Da muss ich ich mir noch was einfallen lassen. Ist es eigentlich verboten Nymphensittichen mit Tesafilm den Schnabel zuzukleben?

Und jetzt kommt das grösste: Ich hab gewonnen. Nicht nur an Erfahrung, sondern auch noch einen Gutschein. Ich sitz hier und denk mir nix böses, da macht es pingpong und mein Emailprogramm blinkt auf. 3Dsupply, ein Onlinestore, bei dem ich mal vor einiger Zeit ein paar T-Shirts bestellt hatte machte mit einer Rundmail darauf aufmerksam, dass die Versandkosten nun günstiger werden. Gleichzeitig gabs noch eine kleine Quizfrage, bei der die ersten 5 richtigen Einsendungen einen 10 Euro Gutschein erhalten. Und was soll ich sagen: Ich hab einen davon gewonnen. Scheint übrigens auch hinter den Kulissen ein lustiger Verein zu sein wenn ich mir den Blog von denen mal so anschaue.

Dann hab ich dort im Blog allerdings doch noch eine recht makabre Sache entdeckt.



Dazu gabs dann die Unterschrift: Aus der Rubrik "T-Shirts, die wir niemals produzieren sollten"


Ganz ehrlich: Ich glaub, ich hätts gekauft. Wie auch immer. Wer mag, kann ja dort mal reinschauen. Ich werds jedenfalls tun. Ich muss ja nun irgendwie meinen 10 Euro Gutschein loswerden.


Mittwoch, September 13, 2006

Gummiadler

Ich habe da so das merkwürdige Gefühl, als ob meine Frau sich immer weniger Mühe mit dem Abendessen gibt. Nicht nur, dass der zähe Vogel auf meinem Teller noch quicklebendig war, nein, er hat mir auch noch meine Salatbeilage weggefressen.



Naja, morgen mach ich dann mal Abendessen. Da gibts dann "Meerschweinchen nach Art des Hauses".

Dienstag, September 12, 2006

32















Kurz und knapp: Heute ist mein Geburtstag. An solchen Tagen wirft man ja gerne mal einen Blick zurück auf die vergangenen Jahre. Ich wage jedoch einen Blick in die Kristallkugel. Schliesslich ist es ja doch mal ganz interessant zu erfahren, wie man in 30 Jahren so auschaut, oder?


Möglich machts diese nette kleine Spielerei.

Montag, September 11, 2006

Auf dem Drahtseil

Lngsam sollte ich meinen Blog umbenennen in "Dübels Einkaufsblog" oder so. Meine Erlebnisse im Supermarkt nehmen einfach kein Ende. Heute musste ich beispielsweise lernen, wie die Auswahl einer Kasse darüber bestimmt, ob ein Mann als Spanner von der Umwelt registriert wird, oder nicht.

Nun muss ich dazu sagen, dass heute ein relativ warmer Tag ist. Während ich dies schreibe zeigt das Balkonthermometer sagenhafte 30 Grad Celsius. Der Sommer ist also zurück. Dementsprechend hatte sich auch die junge Frau um die es in meiner heutigen Geschichte geht gekleidet. Spontan hätte ich sie vom Aussehen her als eine gute Freundin von Paris Hilton eingestuft: Stöckelschuhe, ein rückenfreies kurzes Sommerkleid im hellen Orange und eine verspiegelte Sonnenbrille. Derartig aufgebrezelt stakste sie mit 2 Paketen Kaffee in Richtung Kasse und zog die Blicke aller anderen auf sich. Ich war ebenfalls auf dem Weg zur Kasse und hatte nun zwei Möglichkeiten.

Möglichkeit A: Ich benutzte die gleiche Kasse wie der kleine Knackarsch, äh ich meine, wie dieses schamlose Frauenzimmer. Sie hatte wie gesagt nur zwei Pakete Kaffe und einen weiteren Kunden vor sich, der aber ebenfalls nur einen einzelnen Artikel zu bezahlen hatte

Möglichkeit B: Ich benutzte die zweite Kasse direkt daneben. Hier packte eine ältere untersetzte Dame in aller Seelenruhe den Inhalt ihres randvollen Einkaufswagens auf das Laufband.

Blieb ich bei der älteren Dame, so wäre ich zwar meinem Ruf als standfester Ehemann gerecht geworden, allerdings hätte ich hierfür eine längere Wartezeit in Anspruch nehmen müssen. Würde ich aber dem Blondchen folgen, wäre ich zwar schnell mit dem Bezahlen fertig, aber jeder im Laden, einschliesslich mir, dächte sich wahrscheinlich das gleiche:

"Was für ein Spanner! Rennt der Frau bis zur Kasse hinterher, um ihr die ganze Zeit auf den Hintern zu glotzen. Wiederlich!"

Ich stellte mich also an die Kasse mit der älteren Dame und wartete. Als sie nach drei Sekunden immer noch nicht fertig war, wechselte ich zur Sündenkasse.

"Verdammt, wir sind doch alle erwachsene Menschen. Ich will hier doch nur meine Einkäufe bezahlen. Ausserdem kann dieses kleine Luder doch die andere Kasse nehmen. Warum muss ich mir hier wegen sowas Gedanken machen?"

Sie bezahlte also ihre Einkäufe und wackelte mit ihrem Hintern aus dem Geschäft. Als ich an der Reihe war und nach rechts und links den freien Blick über alle Kassen hatte fiel mir auf, dass zwei Kassen weiter eine weitere Kassiererin gelangweilt auf einen Kunden wartete.

Merke: Männer haben es nicht immer leicht.

Sonntag, September 10, 2006

Der Podcast - Folge 2: Einkaufende Ehemänner

Hier ist die zweite Folge von meinem Podcast. Seit gestern wird "Dübels Geistesblitz - Der Podcast" übrigens auch bei Podster gelistet und das hat sich ganz heftig auf die Downloadzahlen der ersten Folge ausgewirkt. Und außerdem, ich werd oval, habe ich sogar schon einen Abonenten bei Podster. Ich hoffe die zweite Folge gefällt auch. Lob und Kritik bitte wie immer in den Commentbereich. Ich denke mal im Lauf der Woche lest ihr wieder ein wenig mehr von mir, denn "OleOle" ich habe eine Woche Urlaub.

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 02 - Einkaufende Ehemänner

Donnerstag, September 07, 2006

Aktenzeichen N.N. ungelöst ...

Am Arbeitsplatz beschäftigte uns alle lange Zeit eine Frage. Es begann damit, dass ein Telefon klingelte und im Display nicht wie sonst üblich der Name des Anrufers stand, sondern stattdessen das merkwürdige Kürzel N.N..

Wie sich herausstellte sass der Anrufer an einem Platz, der für Aushilfskräfte, Praktikanten, Auszubildende und sonstige Leibeigene vorgesehen war. Somit war also klar, dass dieses Telefon als N.N. bezeichnet wurde, da dort eh jede zweite Woche eine andere Person seine Arbeit verrichtete. Aber was bedeutete N.N.?

Fragte man jemanden, kamen meist nur wilde Umschreibungen wie "Das ist die Bezeichnung für einen wechselnden Mitarbeiter". Wechselner Mitarbeiter? Warum lautet die Abkürzung dann nicht W.M.?

Ein paar andere witzelnde Kollegen kamen schliesslich auf die Legastheniker-Abkürzung "Neuer Nitarbeiter". Schliesslich kam der Tip "No Name", was dann auch schon eher in Betracht gezogen werden konnte.

Das bittere am ganzen war aber, dass jeder Mitarbeiter bei uns Zugang zum Internet hat. Ein kurzer Blick in die Wikipedia hätte die Frage kurzerhand beantwortet.

Nomen nominandum (lat.: „Name ist noch zu nennen“), abgekürzt N.N., steht in Veranstaltungsprogrammen, falls zwar das Thema eines Vortrages oder Referates, aber noch nicht der Referent bekannt ist. Eine verwandte Ausschreibung der Abkürzung ist das allgemeinere Nomen nescio („den Namen weiß ich nicht“).

Tja, da hätte mein Asterix-Latein auch nicht weitergeholfen.

Dienstag, September 05, 2006

Ein ganz besonderer Tag

Fast kommt dieser Eintrag viel zu spät, aber vielleicht habe ich ja noch Glück und erreiche ein paar Leser an diesem heutigen 05.09.06. Heut ist ein ganz besonderer Tag, wie ich heute im Lokalradio gehört habe.

Richtig, Freddie Mercury wäre heute 60 geworden. Aber das ist es nicht was ich meine. Ausserdem würde ich mir niemals erlauben an dieser Stelle jetzt einen albernen Witz über den Frontsänger von Queen zu machen. Dafür bin ich ein zu grosser Fan.

Nein, ich meine etwas anderes. Um sich für den heutigen Tag in die richtige Stimmung zu versetzen, benötigen wir ein schreiendes Kind, einen Strassenbauarbeiter mit Presslufthammer oder ein Livekonzert der Gruppe Lordi. 10 Minuten geniessen und man ist bereit für den 05.09.06, den Weltkopfschmerztag.

Gibts eigentlich auch einen Weltkopfjuckentag oder einen Weltblasenschwächetag? Manche Leute haben doch immer was zu feiern.

Sonntag, September 03, 2006

24 Stunden Fernsehen - Die Auflösung

Und hier kommt nun die Auflösung vom 24 Stunden Fernsehen - Quiz. Zwei Teilnehmer haben sich mal daran gemacht, die von mir ausgewählen TV-Shows den zugehörigen Sendern zuzuordnen. Ich hoffe mal, dass hierbei nicht geschummelt wurde. :-)

01. Einsatz in 4 Wänden - RTL (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
02. Wohnen nach Wunsch - Vox (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
03. Do it yourself - S.O.S.Pro Sieben (1 Punkt für Sandra + Jürgen)

04. Alfredissimo - ARD, WDR (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
05. Die Kochprofis - RTL2 (1 Punkt für Jürgen, Sorry Sandra)
06. Schmeckt nicht, gibts nicht - Vox (1 Punkt für Sandra + Jürgen)

07. Britt - SAT1 (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
08. Oliver Geissen Show - RTL (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
09. Johannes B.Kerner - ZDF (1 Punkt für Sandra + Jürgen)

10. Das Jugendgericht - RTL (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
11. Barbara Salesch - Sat1 (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
12. Das Strafgericht - RTL (1 Punkt für Sandra + Jürgen)

13. Pinguin, Löwe & Co - WDR (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
14. hundkatzemaus - VOX (1 Punkt für Sandra + Jürgen)
15. Elefant, Tiger & Co - ARD, MDR (1 Punkt für Sandra + Jürgen)

Das Endergebnis lautet also: 14 Punkte für Sandra und die volle Punktzahl von 15 für Jürgen. Einen Preis für den Sieger habe ich ja gottlob nicht versprochen, somit komme ich recht günstig aus der Sache raus. Und für Sandra heisst es nun, so lange Pro7 gucken, bis die Kochprofis kommen. :-)

Im Ernst. Ich hätts wahrscheinlich nicht hingekriegt. Als ich heute beim TV zappen mitbekommen habe, dass es noch eine Tiershow mit dem Namen "Panda, Gorilla & Co" gibt, wäre ich fast wahnsinnig geworden. Alles gleiche Konzepte mit ähnlichklingenden Namen. Fällt den Machern denn wirklich nichts neues mehr ein?

Samstag, September 02, 2006

Dübels Geistesblitz - Der Podcast

"Dübels Geistesblitz" hat Nachwuchs bekommen. Es ist ein Podcast, knapp über 5 MB gross und 5:34 Minuten lang. Viel Spass beim Hören.

Direktdownload: Dübels Geistesblitz 01

http://der-duebel.podspot.de/

Über richtiges "Zuhören und Lesen"

Manchmal macht das Gehirn scheinbar einen kleinen Aussetzer. Ich sass heute morgen beispielsweise gemütlich mit meinem Erdbeermarmeladebrötchen im Wohnzimmer und schaute mein Wochenendkulturprogramm (Willi wills wissen), als der Moderator davon berichtete, dass er nun ein Heimchen an ein Chamäleon verfüttern würde. In meinem Kopf entstand plötzlich das Bild einer dicken gefrässigen Echse, aus derem Maul ein kleiner niederländischer Junge "Mama" sang. Zuerst war ich ein wenig erschrocken, aber dann fiel mir mein Fehler auf. Hoffentlich bin ich nicht der einzige, der jemals Heintje mit Heimchen verwechselt.

Ein Fehler der sehr viel verhängnisvoller hätte enden können, ist mir schon vor einigen Wochen passiert. Da erblickte ich in der Auslage eines Modegeschäftes ein T-Shirt mit der Aufschrift "Cayman Islands". Gelesen habe ich allerdings "Gayman Islands". Hierzu hätte ich gerne auch einen Link hinterlegt, hab da aber nichts passendes gefunden. Vielleicht ist es auch besser so. Ich werd mir auf jeden Fall jetzt mal angewöhnen, ein bischen besser zuzuhören und ein wenig genauer hinzuschauen.

Donnerstag, August 31, 2006

Schwelgend in Erinnerungen

So sitze ich gerade hier an meinem Rechner. Der Zappelfillip sitzt derzeitig an einem sehr schönen Projekt, welches mich nicht mehr vom Monitor lässt. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Top-Musikvideos der 80´er und 90´er Jahre die bei youtube so rumliegen zu einer schönen Linkliste zusammenzustellen. Da lassen sich schon ein paar nette Schätzchen wiederentdecken.

Ergänzend hierzu lohnt sich dann auf jeden Fall ein Besuch auf "50 Jahre Bravo". Hier finden sich dann in einer Kategorie beispielsweise die Titelbilder sämtlicher Bravo-Hefte. Beim durchsehen der bisher erschienenen Bravo-Starschnitte fiel mir dann auf, dass es ja auch mal einen von Kim Wilde gab. Kim Wilde. Hab ich übrigens schon von ihrem neuen Album geschrieben?



Kim Wilde. Ein Starschnitt von Kim Wilde. Ich hatte damals auch einen Starschnitt, aber von Radost Bokel. Radost "Momo" Bokel mit zerzauster Pumuckel-Perrücke und einer doof grinsenden Schildkröte im Arm. Kein schöner Ersatz für einen Kim Wilde Starschnitt. Irgendwie vermiest mir das wieder die schöne Stimmung der guten, alten Zeit. Andererseits bin ich auch wieder froh darüber, heute kein Bravoleser mehr zu sein.

Dienstag, August 29, 2006

Mein "Burger-King-Traum"

Im Podcast "Bastis Tagebuch" prangert Basti unter anderem die Zustände in Fast Food Restaurants an. Wer mal Lust auf ein heiteres Frage- und Antwort-Spiel hat, ist dort bestens aufgehoben. Nachdem ich den Podcast entspannt mit meinem MP3-Player auf dem Sofa gehört hatte, fiel ich direkt im Anschluss in einen leichten, unruhigen Schlaf. Und ich hatte einen Traum. Darin betrat ich ein Burger King Restaurant und gab meine Bestellung auf. Bedient wurde ich von einer genervten Mittzwanzigerin.

Ich: Ein Big King Menü, bitte. Als Getränk hätte ich gern ...
Sie: Big King oder Big King XXL?
Ich: ne, der normale Big King reicht mir sch...
Sie: Mit oder ohne Bacon?
Ich: Ohne, einfach nur ein ganz normaler ...
Sie: Welches Getränk?
Ich: Wollte ich doch schon sagen. Cola, aber bitte...
Sie: Cola oder Cola Light.
Ich: Cola, wenns geht ohne Eis.

Ich habe keine Ahnung, ob sie das überhaupt noch mitgekriegt hat, denn schon rast sie nach hinten los, um die Bestellung abzuarbeiten. Mein ihr nachgebrüllter Ruf nach Country Potatoes statt Pommes verhallt wahrscheinlich ebenso ungehört. Schließlich knallt sie mir die Bestellung auf das Tablett.

Ich: Zum mitnehmen, bitte.

Sie wirft mir einen eisigen Blick zu, der soviel bedeutet wie "Das hätten Sie auch gleich sagen können" und packt alles in eine Tüte.

Sie: Ketchup oder Majo zu den Pommes?
Ich: Ketchup.

Sie wirft ein Tütchen Majo zu Burger und Pommes. Nun habe ich genug und meine Gedanken sind von nur einem Wort erfüllt. RACHE.

Sie: Macht 3,98.
Ich: (grinsend) Euro oder Dollar?
Sie: Euro, natürlich.
Ich: Als Schein mit Wechselgeldoption ihrerseits oder passend?
Sie: Wenn Sie´s passend haben, dann...
Ich: Hab ich.

Lässig ziehe ich meine Geldbörse (wie schreibt man eigentlich Portmonai?) aus der Tasche.

Ich: Hätten Sie gern Deutsche Münzen, oder italienische, griechische ...
Sie: Herrgott, das ist doch völlig...
Ich: Möchten Sie das Geld gern an Kasse 1,2 oder 3 entgegennehmen?
Sie: WIR STEHEN BEREITS AN KASSE 3.
Ich: Sie hätten also gern Kasse 3?
Sie: JAAAA, UND NUN BEZAHLEN SIE ENDLICH, SONST HOLE ICH MEINEN VORGESETZTEN.

Okay, nun bekomme ich doch Angst und kapituliere. Ich nehme meine Tüte und lege 4 Euro auf die Theke.

Ich: Der Rest ist für Sie. Für Ihre Mühe.

Träume können so schön sein.

Montag, August 28, 2006

Die Saison ist eröffnet

Es ist soweit. Wie lange habe ich gewartet. Sogar einen neuen Liedtext für 54,74,90,2010 habe ich schon geschrieben und nun ist der Moment gekommen.

Lebkuchen. Frischer Lebkuchen. In Herzchen, Sternchen und Brezelform. Mit Vollmilch- und Zartbitterschokolade. Ausserdem mit Gelee gefüllte Lebkuchenherzen. Ich werd oval. Zwar passt mein Text zu Anfang des Liedes nicht ganz (ich wollt mal wieder in den Supermarkt, an einem strahlend schönen Sommertag), aber es ist August und es gibt Lebkuchen.

So, ich werd jetzt erstmal ne schöne Weihnachts-CD von Bing Crosby reinlegen, meine Medikamente nehmen und am Fenster auf den ersten Schnee warten.